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Goch/Kevelaer
Vandalismus am künstlichen Strand

Goch/Kevelaer. Dennoch will die Nachbarkommune die Ferienaktion "Atempause" starten. Von Sebastian Latzel

Nicole Wagener ist spürbar enttäuscht. "Es ist einfach schade für die ganze Sache, wenn ein paar Wenige hier immer wieder Dinge zerstören", sagt die Citymanagerin aus Gochs Nachbarstadt. Gestern war dort der Start der Aktion "Atempause im August" auf der Hüls, für die ein kleiner Sandstrand mit Liegen und Hollywoodschaukel angelegt worden war. Doch eben hier hatten Unbekannte zuletzt mehrfach gewütet. Auch am Wochenende haben offenbar wieder einige Holzlatten der Hütte am Boden gelegen. Der Bauhof war gestern damit beschäftigt, alles für den Start am Abend vorzubereiten. Die Hütte wurde instand gesetzt, das Mobiliar ausgetauscht.

"Wir werden die Aktion auf jeden Fall durchziehen und auch die Angebote aufrecht erhalten", sagt Nicole Wagener. Schließlich wolle man der Bevölkerung zeigen, was auf der Hüls alles möglich ist. Wie berichtet, gibt es den ganzen August über verschiedene Angebote, mit denen die Kevelaerer das Gelände ganz neu erleben sollen. Hier soll im kommenden Jahr der Sole- und Pilgerpark mit Gradierwerk entstehen.

Von dem Vandalismus will sich das Team von Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung die Aktion nicht kaputt machen lassen. "Wenn jetzt hier regelmäßig Aktivitäten stattfinden, wird das hoffentlich dann auch aufhören", sagt die Citymanagerin.

Sie würde sich freuen, wenn möglichst viele Leute raus zur Hüls kommen und an den Angeboten teilnehmen. Bis auf die Oper sind alle Veranstaltungen kostenlos. Sie fallen allerdings bei Regen aus. Das Team des Stadtmarketings wird bei jedem Wetter vor Ort sein, um über die Angebote zu informieren. Wegen der Sachbeschädigung hat die Stadt Kevelaer Strafanzeige gestellt. Er könne nicht verstehen, wie einige Idioten den Beach und die Aktion sabotieren, hatte Bürgermeister Dominik Pichler gesagt.

Quelle: RP
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