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Goch-Kessel/Kranenburg
Windkraft im Wald: Gegner in Goch und Kranenburg aktiv

Goch-Kessel/Kranenburg. Der Verkehrs- und Heimatverein Kessel, der die Errichtung der Windkraftanlagen am Kartenspielerweg verhindern will, wird verstärkt in Goch für sein Ziel werben. Im Rahmen der Aktion des Bürgerforums Goch, "BFG belebt Goch", die am Samstag, 24. September, von 11 bis 14 Uhr, auf dem Gocher Marktplatz stattfindet, werden Mitglieder des Vereins über die aktuelle Situation des Bauvorhabens informieren.

"Angesichts zahlreicher Einzelgespräche, Hausbesuche und Treffen mit Vereinen, haben wir festgestellt, dass vielen Bürgern nicht bewusst ist, was sich da in Kürze und dauerhaft vor unsere Haustüre abspielen soll", sagt Bettina van Meegen, Mitglied der Aktionsgruppe. Aus Sicht der Initiative hätte die Errichtung der Anlagen die Zerstörung des Naherholungsgebietes und Ökosystems Reichswald zur Folge.

Dass allein dagegen zu sein aber nicht ausreiche, betonen die Gegner des Projekts "Windkraft-Industriezone im Forst" ebenfalls. Der einfachste Weg, die verschiedenen niederländischen und deutschen Initiativen gegen die Anlagen zu unterstützen, sei es, sich in eine der Unterschriftenlisten einzutragen. Dies hätten zahlreiche Bürger bereits getan, so Bettina van Meegen. Mit einem persönlichen Einspruch gegen das Bauvorhaben an die Kreisverwaltung Kleve und die Bezirksregierung Düsseldorf könne man jedoch noch wesentlich mehr erreichen. Auch für diesen Weg gibt die Initiative Hilfestellung und hat vorbereitete Musterschreiben aufgesetzt. Wer sich an dem Protest beteiligen will, sollte sich beeilen. Die Einspruchsfristen gegen die vorliegenden Planungen laufen Anfang Oktober ab.

Neben der Veranstaltung auf dem Gocher Marktplatz ist ein Protestmarsch des Aktionsbündnisses für Samstag, 8. Oktober, geplant. Gestartet wird um 10.30 Uhr ab Parkplatz Frasselt, Gocher Straße / Treppkesweg. Die Hauptveranstaltung wird um etwa 12 Uhr auf dem Kranenburger Marktplatz sein (vor der Bäckerei Derks). Dort gibt es neben Musik, Reden und Informationen auch die Möglichkeit zum Austausch.

Weitere Informationen über das Windpark-Projekt erhält man bei Bernd Thönnesen (Telefon 02827 5343) oder Bettina van Meegen (Telefon 02827 925092).

(Jan)
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