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Goch
Wirtschaftlicher Aufschwung in Goch hält an

Goch. Die Unternehmer in Goch und der Grenzregion haben die Herausforderungen des europäischen Binnenmarktes zahlenmäßig zum Erfolg geführt. 80 Unternehmer folgten jetzt der Einladung der Wirtschaftsförderung (WfG) Kreis Kleve ins Hotel Kelling.

Wie Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers im Rahmen des Unternehmerfrühstücks im Hotel ter Kelling darstellte, ist die Exportquote in den vergangenen zwei Jahrzehnten von 26,4 auf 45,8 Prozent angestiegen. Damit habe der Unternehmer der Region den europäischen Binnenmarkt eindeutig genutzt. "Euregionale Zusammenarbeit beflügelt die Region - der europäische Binnenmarkt" war das Einstiegsreferat der Kreis-WfG überschrieben, in dem 15 000 neue Beschäftigte seit dem Jahr 1990 auf heute 83 800 eine weitere wichtige Kennziffer ausmachte.

Die Kreis-WfG lud die Gocher Firmenchefs zu der von den Sparkassen und Volksbanken finanzierten Unternehmerwerkstatt Kreis Kleve ein, mit der Professorinnen und Professoren der Hochschule Rhein-Waal Themen wie Controlling, Steuern und Marketing vor Ort näher bringen werden. "Wir sollten die Vorzüge unserer Hochschule Rhein-Waal auch zu den Vorzügen für unsere Unternehmen machen", sagte Kuypers.

Der Gocher Wirtschaftsförderer Rüdiger Wenzel streifte in seinem Grußwort an die etwa 80 Gäste die für die Stadt Goch so bedeutsamen Felder wie die Beschäftigtenzahlen, die Übernachtungszahlen und das Leerstandsmanagement. Rüdiger Wenzel wies nicht ohne Stolz darauf hin, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder zu neuen Ansiedlungen gekommen sei. Zwischen 2010 und 2013 wurden insgesamt 36 weitere Firmen in die ehemalige Weberstadt geholt. In diesem Jahr waren es bislang bereits sechs Unternehmen. Jüngstes Beispiel für einen weiteren Zugewinn in Goch bei den Arbeitsplätzen ist die Firma Poco, die vor Ort für weitere 70 Arbeitsplätze sorgen dürfte.

Quelle: RP
 
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