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Goch
Wirtschaftsplan Vermögensbetrieb

Auch der Wirtschaftsplan des Vermögensbetriebs war Thema im Ausschuss. Betriebsleiter Wolfgang Jansen führte aus, dass der Finanzplan ausgeglichen sei und die 2,6 Millionen Gesamtvolumen eigenkapitalfinanziert. Die Lohnkosten seien um acht Prozent gesunken, das liege unter anderem an Änderungen im gewerblichen Bereich und einer Umorganisation im Bereich Gebäudereinigung.

Außerdem erläuterte Jansen einige Vorhaben. 450.000 Euro kostet die Stadt die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge, 135.000 Euro sind für den Unterhalt dieser Unterkünfte eingeplant.

An verschiedenen Schulen finden Sanierungsmaßnahmen statt, unter anderem Schallschutz und Heizungssanierungen an der Gustav-Adolf-Schule, Fassadensanierung an der Georg-Schule sowie Sonnenschutz und Lärmschutz im Flurbereich der Arnold-Janssen-Schule. Die Liebfrauenschule bekommt eine Wärmedämmung im Dachstuhl, die Warmwasseraufbereitungsanlage in der Turnhalle der Freiherr-von-Motzfeld-Schule soll energieeffizient erneuert werden, die Leni-Valk-Realschule bekommt eine Sicherheitsbeleuchtung. Im Rathaus sollen Deckendurchbrüche im Mitteltrakt durch einen feuerfesten Deckenausbau geschlossen werden, damit eine Querlüftung möglich ist, weil die Büroräume im Sommer zu stark aufheizen. Veranschlagte Kosten für diese Maßnahme: 68.400 Euro.

Jansen erläuterte auf Anfrage, dass die eingezäunten Bereiche um das Rathaus nicht freigegeben werden könnten, weil die geborstene Scheibe auf einen Serienschaden hinweisen könne, da werde zurzeit ein Gutachten erstellt. So sei auch die Grünflächenpflege dort nicht möglich.

Beim Langenberghaus wurde die Fassade abgenommen und saniert, Mauerwerk- und Verputzarbeiten sind noch notwendig.

Außerdem kündigte Jansen an, dass in den Osterferien die abgefahrenen Randsteine im Bereich Post saniert werden und die Straße dort für einige Tage gesperrt wird.

(moha)
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