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Grevenbroich
2,7 Millionen in Häuser investiert

Grevenbroich: 2,7 Millionen in Häuser investiert
Im Flutgrabenviertel will der Bauverein nach einer Pause weitere neue Wohnungen schaffen, die Altbauten sind bereits abgerissen. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. 61 Prozent der Wohnungen des Bauvereins haben nun Neubaustandard. Von Carsten Sommerfeld

Insgesamt 2,7 Millionen Euro hat der Bauverein Grevenbroich im Geschäftsjahr für Modernisierung und Instandhaltung in seine 1614 Wohnungen investiert. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2015 der Genossenschaft hervor, die im vergangenen Jahr ihr 90-jähriges Bestehen beging. Mittlerweile würden 990 Wohnungen - circa 61 Prozent - der Bauvereinswohnungen Neubaustandard haben. "Die Ansprüche an Wohnungen haben sich grundlegend geändert. Nicht nur die Forderung nach barrierefreien und altengerechten Wohnungen, sondern auch die größere Zahl von Singlehaushalten fordert ein Umdenken", erklärt der Bauverein.

Im Jahr 2015 wurden 31 Wohnungen für 1,1 Millionen Euro erneuert. In diesem Jahr werden fünf Mehrfamilienhäuser am Herkenbuscher weg in der Südstadt saniert. Aber nicht immer wird modernisiert, zuweilen ist Ersatzbau sinnvoller. Beispielsweise im Flutgrabenviertel wurden in mehreren Jahren Häuser durch Neubauten ersetzt. Nach einer Baupause soll im vierten Quartal dieses Jahres mit der Errichtung von zehn bis zwölf Wohnungen an der Ecke Schweidweg/Zumbuschstraße begonnen werden, dort wurden bereits alte Bauvereinshäuser abgerissen.

Auch "finanziell steht der Bauverein gut da", erklärt Vorstand Hubert Zimmermann. Die Umsatzerlöse, die bereits 2014 ganz knapp die Zehn-Millionen-Grenze überschritten hatten, kletterten 2015 auf 10,4 Millionen Euro. 191.000 Euro können als Dividende ausgeschüttet werden. Zufrieden ist Zimmermann auch mit der niedrigen Leerstandsquote von 0,87 Prozent - die niedrigste seit vielen Jahren.

2015 hat der Bauverein für 1,5 Millionen Euro alle Erbbaugrundstücke von der Stadt, auf der Bauvereinshäuser stehen, mit einer Fläche von 16.900 Quadratmetern erworben. "Damit schaffen wir Investitionssicherheit auf den Flächen auch über das Ende der Erbbaurechtsverträge hinaus", sagt Hubert Zimmermann.

Quelle: NGZ
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