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Grevenbroich
300 Fans rocken mit "Last Order"

Grevenbroich: 300 Fans rocken mit "Last Order"
Heizte ihrem Publikum am Samstagabend ordentlich ein: die Cover-Rockband "Last Order". Sie zeigt sich ihrer Gründungsstadt verbunden. FOTO: salz
Grevenbroich. Bei ihrem Herbstkonzert präsentierte die Band auch ihr Video "Grevenbroich".

Stehtische, Teelichter und leise Pop-Musik im Hintergrund? Zugegeben: So richtig nach Rockkonzert sah es am Samstagabend vor dem Auftritt von "Last Order" im Erasmus-Gymnasium nicht aus. Vor dem Auftritt. Denn als die acht Bandmitglieder auf die Bühne traten, rief Frontsänger Roland Busch direkt einen Satz ins Publikum, der es in sich hat: "Ihr habt Power!" ... Und löste damit Begeisterung aus. Sofort brachte der Bass der Instrumente das Schulforum zum Vibrieren, worauf die 300 Besucher des Rockkonzerts prompt mit einstiegen und ganze drei Stunden mit der Grevenbroicher Kult-Band feierten.

"Last Order" brachten die Besucher mit einem Rock'n'Roll-Klassiker nach dem anderen mächtig ins Schwitzen. Insgesamt 34 Songs spielte die Coverband - darunter Hits wie "Sympathy for the Devil" von den Rolling Stones oder deutschsprachige Songs wie "Horizonte" von Udo Lindenberg. "Wir wollen dem Publikum bei den Novemberkonzerten unser neues Programm vorstellen. Zehn Songs sind für die bevorstehende Saison dazugekommen", sagt Frontsänger Roland Busch.

Die Band zeigt sich bis heute ihrer Gründungsstadt Grevenbroich sehr verbunden: Sie präsentierte im Erasmus-Gymnasium das Heimatlied "Grevenbroich" in einer Rock-Version und begeisterte das Publikum auch mit einem Musikvideo, das viele Ausschnitte vom Grevenbroicher Schützenfest zeigt. "Das haben wir am Fackelzug-Abend gedreht", erzählt der 58-jährige Busch, der von einem treuen Stammpublikum in der Stadt spricht.

Einer, der nur zwei von insgesamt 22 Novemberkonzerten verpasst hat, ist Wolfgang Nass aus Hemmerden. Er ist ein Rockmusik-Fan durch und durch und betont: ",Last Order' strahlen eine große Freude aus. Man kann ihre Begeisterung für die Musik richtig spüren." Los ging's übrigens mit einem grandiosen Warm-Up von Schlagzeuger Guido Kasmann, der erst einmal die Lachmuskeln der Besucher strapazierte.

(cka)
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