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Grevenbroich
507 Mal Kino im Kinderkopf

Grevenbroich: 507 Mal Kino im Kinderkopf
Zum Abschluss des Sommerleseclubs präsentierte Sandra Jung von der Falknerei am Schloss Hülchrath eine Greifvogel-Show. FOTO: Georg Salzburg
Grevenbroich. Der Sommerleseclub endete mit einer Abschlussparty und vielen Geschenken. Von Valeska von Dolega

Anna-Lena hat's getan, ebenso wie Maxim, Moritz und Tabea: Die Nase in Lieblingsbücher gesteckt, um nicht nur zu lesen, sondern auch darüber zu erzählen. "Das hat riesigen Spaß gemacht", fasste Sophie (10) die Zeit im Sommerleseclub zusammen.

Gestern Nachmittag zeichnete Bürgermeister Klaus Krützen - er entspannt übrigens bevorzugt bei Steven Kings Büchern - die eifrigsten Leseratten aus. Anschließend wurde auf dem Vorplatz der Stadtbücherei gefeiert. "Das ist eine Belohnung fürs fleißige Lesen", erklärte Elke Wowra vom Kulturamt die Sommersause.

Neben Spielstationen und Airbrush-Tätowierungen gab es eine viel bestaunte Greifvogelvorführung. Viel geredet wurde zwischen Erfrischungen von der Cocktail-Bar - dort gab es den Prohibitions-Punch, Baby Colada, Sex on the Beach in alkoholfreien Varianten - und Knabberzeug sowie duftender Pizza über Literatur. "Das Beste war, ganz neue Sachen zu entdecken", freute sich Milena über die vergangenen Lektürewochen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Alina (11) ist sie regelmäßig zur Stadtparkinsel gepilgert, um Lesestoff zu leihen. Vor allem der Titel "Tausend Gefahren" hatte es beiden "schwer angetan. "Da konnte man immer neue Wege gehen, und es war immer etwas los."

Insgesamt 237 Teilnehmer haben bei der aktuellen Ausgabe des Sommerleseclubs mitgemacht, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, wie Elke Wowra sich freute. 120 Jungleser besuchen ein Gymnasium, 109 eine Gesamtschule und acht eine Realschule. Jungen, die gemeinhin als Lesemuffel gelten, sind ebenfalls am Schmökern interessiert und machten mit 108 Teilnehmern die Hälfte in der Gesamtzahl aus. Als Belohnung fürs Mitmachen gab es Preise von der Tombola. Eine Fledermauswanderung, ein Gaming-Nachmittag mit Freunden sowie ein Karatetraining zählten ebenso dazu wie LED-Taschenlampen für die nächtliche Lektüre unter der Bettdecke, Kopfhörer, Stifte, Kappen und um Buchstaben kreisende Gesellschaftsspiele.

Quelle: NGZ
 
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