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Grevenbroich
600 Rosen für die alte Ladestraße

Grevenbroich: 600 Rosen für die alte Ladestraße
Holger und Ditmar Kremer, Andreas Heinrichs, Mathias Opgen-Rhein, Thomas Pröpper vor den Rosen. FOTO: LBER
Grevenbroich. Verein "Gindorf" hat 170 Meter langes Beet an der Provinzstraße bepflanzt.

Der südliche Ortseingang von Gindorf verändert sich. Anstatt verwilderter Flächen, Müll und desolater Zäune aus einer vergangenen Bahn-Epoche, stellt sich der Dorfeintritt nun deutlich schöner dar. Das Projekt "Ladestraße" des Vereins "Gindorf" hat nun einen weiteren Schritt machen können. Das 170 Meter lange Beet entlang der Provinzstraße wurde neu bepflanzt. Etwa 600 Rosen haben dort ihren Platz gefunden. "Edelrosen wachsen dort leider nicht, dafür ist die Trockenheit im Beet und die Belastung durch Umwelteinflüsse wie Streusalz zu groß", sagt Projektleiter Thomas Pröpper. In Zusammenarbeit mit der Stadt konnte eine geeignete Sorte ermittelt werden. "Ohne Unterstützung der Stadt und Wirtschaftsbetriebe kann so etwas nicht gelingen, schließlich muss die Pflege ebenfalls gewährleistet sein", meint Pröpper.

Für die Finanzierung des Rosenbeets wurde die Sparkasse Neuss als Sponsor gewonnen. "Für uns ist die Unterstützung des Ehrenamtes eine Herzenssache", meint Filialleiter Andreas Heinrichs von der Geschäftsstelle Grevenbroich. "Auch wenn wir den direkten Filialbetrieb in Gustorf/Gindorf aufgeben mussten, stehen wir weiter an der Seite der Dorfbewohner und freuen uns über den Fortschritt dieses Mammutprojektes, der durch eine Zuwendung aus unseren PS-Zweckerlösen erleichtert werden konnte."

Die Gestaltung der ehemaligen Ladestraße wurde kürzlich mit einem Sonderpreis beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet. Abgeschlossen ist sie noch lange nicht. "Das Areal soll erlebbar gemacht werden", sagt Vorstandsvorsitzender Holger Kremer vom "Gindorf"-Verein. Im Winter wurden Obstbäume gepflanzt, 2017 soll zumindest noch der Bau von Boule-Flächen folgen. Bänke wurden bereits errichtet. "Wir brauchen ein attraktives Dorf mit jungen Familien und hohem Wohnwert", meint Kremer. "Nur so kann auf Dauer eine Struktur mit Vereinen und Geschäften erhalten bleiben." Gindorf habe alles, was dazu notwendig sei - "wir müssen es nur anfassen".

(wp)
 
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