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Grevenbroich
800 Tonnen Streusalz sind gebunkert

Grevenbroich. Der Winterdienst der neuen Stadtbetriebe in Noithausen ist mit rund 40 Mitarbeitern einsatzbereit.

Die Wirtschaftsbetriebe gibt es nicht mehr, für den Winterdienst auf den städtischen Straßen sind nun die neuen Stadtbetriebe Grevenbroich (SBG) zuständig. Bei aller Umstrukturierung stehen Streufahrzeuge und Mannschaft wie in früheren Jahren für die Wintermonate mit Glätte und Schnee bereit. "Wir sind seit dem 1. November einsatzbereit", erklärt Karl-Walter Fischer, Leiter des Winterdienstes.

Streusalz ist im Lager auf dem Baubetriebshof in Noithausen reichlich eingelagert - rund 800 Tonnen. Das dürfte lange reichen. Im vergangenen Jahr mit recht hohem Verbrauch brachten die WGV insgesamt 650 Tonnen Salz auf die Straßen, im Jahr davor waren lediglich 240 Tonnen erforderlich.

Bewährt hat sich laut Fischer die eigene Streusalzhalle auf dem Baubetriebshof mit 1000 Tonnen Kapazität. In früheren Jahren mussten die Streufahrzeuge zum Nachladen jedes Mal zur Straßenmeisterei des Landesbetriebs Straßen.NRW an der Untermühle in Wevelinghoven fahren. Das Streusalzlager in Noithausen ist extra aus Holz errichtet, "da Beton vom Salz angegriffen wird", wie Fischer erklärt. Neben diesem Vorrat hält die Stadt 400 weitere Tonnen Salz als Reserve vor.

Friert es auf den Straßen, heißt es für etliche Bauhof-Beschäftigte früh aufzustehen. Rund 40 Mitarbeiter sind zum Winterdienst eingeteilt. Wenn mit Glätte zu rechnen ist, "fährt der Erkennungsdienst um drei Uhr hinaus und prüft an neuralgischen Punkten - beispielsweise an den Kraftwerken oder an Stellen in Neukirchen und Hülchrath", erläutert der Winterdienst-Leiter. Ist es glatt, müssen auch seine Kollegen in aller Frühe aus den Betten. Gegen vier Uhr rücken die beiden großen Streufahrzeuge und drei kleinere Lastwagen mit Streuaufsätzen aus. Insgesamt werden in zwei Streustufen rund 200 Kilometer Straßen abgefahren. Das Streugut wird übrigens zusammen mit Flüssigsalz verwendet, damit es besser auf der Fahrbahn haftet. Mit Kleintraktoren werden auch städtische Plätze und Wege abgestreut.

(cso-)
 
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