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Grevenbroich
Ärger mit Tempo 30 im Tunnel und lebensgefährlicher Pappelbruch

Grevenbroich. Das neue Tempo-30-Schild am Tunnel in der Südstadt erregt die Gemüter: Die Einen fragen, warum überhaupt neuerdings Tempo 30 im Tunnel angeordnet wird? Andere beklagen, das Schild sei aus geschlossenen Pkw gar nicht sichtbar. Von Gundhild Tilmanns

"Da muss man schon im Cabriolet unterwegs sein, um das Schild überhaupt sehen zu können", beklagt Claus Schäfer, ähnlich wie viele Einträge bei Facebook, wo das Thema "Tempo 30 für den Tunnel" heiß diskutiert wird. Schäfer meint, man habe wegen der Nähe zum Erasmus-Gymnasium Tempo 30 eingeführt. Da das Schild aber kaum einer sehe oder beachte, sei es ihm schon mehrfach passiert, dass er vor allem von extrem nah auffahrenden Lkw genötigt worden sei. Schäfer schlägt vor, die wegen der Baustelle in Langwaden nicht mehr benötigten Tempoanzeigen mit den Smilies am Südstadttunnel aufzustellen. Stadtsprecher Robert Jordan versuchte gestern Bürgermeister Klaus Krützen in München auf der Expo Real zu einer Stellungnahme zu diesem Thema zu bekommen. Krützen habe gesagt, er wolle etwas ändern und werde nach seiner Rückkehr heute dazu nähere Details bekannt geben, gab Jordan das kurze Telefonat wieder.

Über Lebensgefahr durch herausbrechende Äste aus morschen Pappeln am Ende der Straße "Zur Schwarzen Brücke" klagt Anwohner Heinz Reisepatt. Die Pappeln an dem Entwässerungsgraben seien alt und extrem windbrüchig. "Vor kurzem ist wieder ein mächtiger Ast abgebrochen und auf den Weg geschlagen. Es besteht Lebensgefahr", fürchtet Reisepatt. Auch zu diesem Fall will sich die Stadtverwaltung noch äußern. Der Erftverband erklärte, er sei nicht zuständig.

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Quelle: NGZ
 
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