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Grevenbroich
Aero-Club bringt Flug-Enthusiasten beim Flugplatzfest hoch hinaus

Grevenbroich: Aero-Club bringt Flug-Enthusiasten beim Flugplatzfest hoch hinaus
Neben Segelfliegern waren beim Flugplatzfest des Aero-Clubs am Wochenende auch Propeller-Flugzeuge zu sehen. FOTO: A. Tinter
Grevenbroich. Von null auf hundert in drei Sekunden - das schaffen nicht nur die Rennfahrer bei der Formel 1, sondern auch die Segelflieger auf der Gustorfer Höhe. Zumindest dann, wenn sie per Seilwinde in die Luft gezogen werden. Dabei hat es der Start in sich: So steil schießt kaum ein anderes Flugzeug in den Himmel. Wer am Wochenende das 23. Flugplatzfest des Aero-Clubs Grevenbroich-Neuss besucht hat, konnte aber nicht nur Segelflieger beim Start beobachten, sondern auch motorisierte Flugzeuge wie Gyrocopter. Musikalisch ging's hingegen am Samstagabend zu, als im Hangar die Band Stixx spielte. Von Christian Kandzorra

Wenn das eigentliche Flugprogramm am Samstag wegen des teils regnerischen Wetters auch einige Punkte einbüßen musste: Der gestrige Sonntag stand umso mehr im Zeichen des Fliegens. Mit dabei war sogar der ehemalige Deutsche Meister im Segelkunstflug Eugen Schaal, der dem Publikum sein Talent mit atemberaubenden Manövern am Himmel unter Beweis stellte. "Mit unserem Flugplatzfest verfolgen wir zwei Aspekte. In erster Linie wollen wir den Flugfreunden in der Umgebung etwas bieten. Es geht uns aber auch darum, auf unseren Verein aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen", sagt Norbert Diekneite. Der 70-Jährige steht an der Spitze des Aero-Clubs. Der verfügt über rund 65 Mitglieder, die regelmäßig ihre Runden am Himmel über der Stadt ziehen.

Einer dieser Piloten ist Lars Deichgräber aus Grevenbroich. Der 36-Jährige sitzt, seitdem er 14 Jahre alt ist, regelmäßig in Cockpits. Am Wochenende flog er mit einigen Gästen. "Das Segelfliegen ist ein Teamsport. Wir müssen uns alle aufeinander verlassen können", sagte er. Denn zum Fliegen gehören nicht nur die Piloten, sondern auch die, die den Verkehr am Himmel im Blick behalten und die, die etwa die Seilwinde bedienen. "Ich fliege gerne auch weitere Distanzen", sagt der Grevenbroicher, der das Hobby mit Leidenschaft verfolgt und sich mindestens einmal pro Woche auf bis zu 450 Meter hochschleppen lässt. Bei gutem Auftrieb kann er ohne Probleme mehrere Stunden in der Luft bleiben.

Quelle: NGZ
 
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