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Grevenbroich
Aktion "Kick für den Frieden" gewinnt Promi-Besuch

Grevenbroich. Die Grevenbroicher Initiative "Kick für den Frieden" gehört zu den sechs Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs "Alle Kids sind VIPs" der Bertelsmann-Stiftung. Die Preise werden am 12. April in Berlin verliehen.

Der Gewinn ist attraktiv: Denn alle sechs Preisträger werden zwischen April und September einen Besuch von prominenten Botschaftern mit ausländischen Wurzeln erhalten - darunter der Comedian Bülent Ceylan, der Fußballspieler Gerald Asamoah, das Model Rebecca Mir, der Sänger Andreas Bourani und die Band "Culcha Candela". Welcher Promi die Grevenbroicher Initiative überraschen wird, stand gestern noch nicht fest.

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, das ist eine große Ehre für uns", sagte Erfan Esmaily vom "Kick für den Frieden"-Team. Ein Teil der Organisatoren wird sich im nächsten Monat auf den Weg in die Bundeshauptstadt machen, um an der Preisverleihung teilzunehmen. "Wir sind sehr gespannt."

Mit dem Wettbewerb "Alle Kids sind VIPs" zeichnet die Bertelsmann-Stiftung seit 2008 Projekte von Jugendlichen zum Thema Integration und Fairness aus. Ziel der bundesweiten Aktion sind ein besseres Miteinander der Kulturen und faire Bildungschancen im deutschen Schulsystem. Die Grevenbroicher wurden für ihr mittlerweile bundesweit bekanntes Fußball-Wohltätigkeitsturnier ausgezeichnet, dessen Einnahmen an das Friedensdorf International gehen.

Das Organisationsteam von "Kick für den Frieden" setzt sich aus Schülern aller weiterführenden Schulen im Stadtgebiet zusammen. In diesem Jahr - vom 19. bis 21. Mai - wird es die dritte Auflage der Aktion auf der Gustorfer Sportanlage geben. Bei der Veranstaltung treten Fußball-Mannschaften gegeneinander an, zudem gibt es Workshops mit Informationen über friedenspolitische Aktivitäten und zum Ausklang eine Party.

Für ihr Engagement wurden die jungen Grevenbroicher im Vorjahr mit dem Integrationspreis des Rhein-Kreises ausgezeichnet.

(wilp)
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