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Grevenbroich
Aufbau des großen Spielgerüsts in Langwaden verzögert sich

Grevenbroich: Aufbau des großen Spielgerüsts in Langwaden verzögert sich
Auf dem Spielplatz wurden Geräte abgebaut - bald aber soll ein attraktives Spielgerät hinzu kommen, für das viele Bewohner gespendet haben FOTO: C. Sommerfeld
Grevenbroich. Die Langwadener müssen noch auf das neue große Spielgerüst mit Rutsche, Kletterelementen und mehr auf dem Spielplatz im Dorf warten, die Aufstellung der Neuanschaffung verzögert sich. Heiner Hoffmann, Präsident der Kirmesgesellschaft, hofft, "dass das Spielgerät nach unserer Kirmes im August errichtet wird", sagt er. Von Carsten Sommerfeld

Zwei Wippen, eine Doppelschaukel, ein Sandkasten - das ist zurzeit alles fürs Kinderspiel auf dem städtischen Spielplatz an der Langwadener Straße, zudem gibt's Lücken. "Der Spielturm mit Rutsche, eine Schaukel und ein Schaukelpferd wurden abgebaut. Mein vier Jahre alter Sohn klettert gern, aber auf dem Spielplatz gibt es nichts mehr zu klettern", klagt Sophie Richter. Früher war die 29 Jahr alte Mutter mit ihren beiden Kindern fast täglich auf dem Spielplatz gewesen, traf sich mit vielen anderen Familien. "Nun sind dort fast keine Kinder mehr auf dem Spielplatz", sagt Sophie Richter, die mit ihren Kindern nun zum Spielplatz in Wevelinghoven fährt. Dabei ist für die Langwadener Spielanlage Großes geplant. Die Anschaffung des Spielgerüsts ist eine Gemeinschaftsaktion im Dorf . Das Königspaar Johann und Ingrid Wissdorf war durch den Ort gezogen, 4500 Euro wurden gesammelt. "Die Bürgerstiftung Grevenbroich hat den Betrag verdoppelt", berichtet Heiner Hoffmann. Zudem sei ein Lieferant gefunden worden, der das Projekt gesponsert habe, "so dass wir mit deutlich weniger Geld auskommen." Beim Besuch der Jury für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" hatten Vertreter der Kirmesgesellschaft das Projekt bereits vorgestellt, der Aufbau solle in Kürze erfolgen. Sophie Richter fragt nun, einen Monat später, wie es weitergeht. "Schade, dass das Projekt, für das so viele gespendet haben, noch nicht verwirklicht ist."

Stadtsprecherin Ines Hammelstein spricht von "Lieferschwierigkeiten". Heiner Hoffmann weiß Genaueres. Der Lieferant habe Teile zugekauft, und ein Teil der Lieferung "war fehlerhaft", sagt er und fügt hinzu: "Dies wird nun ausgetauscht, die neue Lieferung ist auf dem Weg. Das ist Pech, aber das kann passieren." Hammelstein kündigt an, dass noch in den Ferienein neues Balancier-Gerät aufgestellt werden soll.

Quelle: NGZ
 
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