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Grevenbroich
Ausschuss verabschiedet "Windrad-Protest" der Stadt

Grevenbroich. Ein Signal für die Position der Stadt zur Windkraft setzte jetzt der Planungsausschuss. Fast einstimmig stimmte er der Stellungnahme zum Regionalplan zu.

Größter "Knackpunkt" sind die neun vorgesehenen Windkraft-Vorranggebiete, die fünf Prozent des Stadtgebietes ausmachen. Die Stadt sieht darin eine "massive Einschränkung ihrer Planungshoheit" und macht sich dafür stark, nur bestehende Zonen zu erweitern.

Die Aussicht auf Erfolg scheint aber nicht gut. "Ich glaube, dass unsere Wünsche bei der Bezirksregierung nicht wirklich gehört werden", fasste Ausschussvorsitzender Wolfgang Kaiser seine Erfahrung nach einem Gespräch in Düsseldorf zusammen.

Er nannte es sogar "borniert", wie manche Vertreter der Behörde argumentierten. "So hieß es, dass es in Grevenbroich ja bereits eine ,Vorbelastung' gebe", sagte Kaiser. Gegen die Stellungnahme der Stadt votierte nur Dieter Dorok (Grüne), weil darin die Darstellung der Trasse der L 361n im Plan befürwortet wird. Die Grünen lehnen diese ab.

(cso-)
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