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Grevenbroich
Autobahn A 46 wird erst im Jahr 2019 saniert

Grevenbroich: Autobahn A 46 wird erst im Jahr 2019 saniert
Der A 46-Abschnitt bis etwa Kapellen wurde bereits 2015 saniert, 2019 soll das Teilstück von Vierwinden bis Holz folgen. FOTO: A. Tinter
Grevenbroich. Straßen.NRW will erst andere Baustellen beenden und die Fertigstellung der Autobahn 44n abwarten. Von Carsten Sommerfeld

Gute Nachrichten für Autofahrer: In diesem Jahr dürften ihnen Großbaustellen auf der Autobahn 46 im Grevenbroicher Stadtgebiet erspart bleiben. Der Landesbetrieb Straßen.NRW plant die weitere Sanierung der Autobahn erst im Jahr 2019.

Bereits vor Jahren hatte der Landesbetrieb die grundlegende Erneuerung der A 46 zwischen Vierwinden und dem Autobahnkreuz Holz geplant. Für den Baustart sollte aber erst die Fertigstellung der A 44n, die durch früheres Tagebaugebiet führt, abgewartet werden. Die A 44n soll in zwei Schritten freigegeben werden, in Richtung Venlo am 11. Juli, in Richtung Koblenz am 1. September", erklärt Klaus Dahmen, Projektleiter beim Straßenbetrieb. Zudem läuft zurzeit auch die Sanierung des rund anderthalb Kilometer langen A 46-Teilstücks im Bereich hinter der Anschlussstelle Jüchen bis zum Kreuz Holz. Im Frühjahr soll der Abschnitt fertig sein. Und dann wird noch das gesamte Jahr über in mehreren Bauetappen die Autobahn 540 saniert, zurzeit steht dort nur eine Spur in jede Richtung zur Verfügung.

Eine weitere Baustelle mit Beeinträchtigungen für Autofahrer soll daher vermieden werden. "Die Belastung für Pendler durch Baustellen soll nicht zu groß werden, sonst hätten wir eine Baustelle von Wanlo fast bis Neuss ", erklärt Norbert Cleve, Sprecher in der Straßen.NRW-Niederlassung Krefeld. Aus diesem Grund soll die grundlegende Sanierung der Autobahn 46 zwischen Höhe Vierwinden bis zum Kreuz Holz im kommenden Jahr angepackt werden, einen konkreten Termin für den Baustart nennt der Landesbetrieb noch nicht.

Nicht nur die Fahrbahn wird komplett saniert, auch die Entwässerung und anderes erneuert. "Vorarbeiten wurden bereits geleistet, so haben wir Standspuren verstärkt, damit während der Bauzeit der Verkehr auf diesen Spuren rollen kann", sagt Norbert Cleve. "In Berufsverkehrszeiten wollen wir während der Bauarbeiten möglichst zwei Fahrspuren in jede Richtung einrichten."

Auch die Erneuerung der Anschlussstellen Grevenbroich und Jüchen 2017 seien bereits Teil der umfassenden Sanierung.

Quelle: NGZ
 
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