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Grevenbroich
Bahnverkehr auf RB 38 nach Rettungseinsatz gestört

Grevenbroich. Strecke wurde mittags wegen Notfall-Einsatz gesperrt.

Auf der Regionalbahn (RB) 38 zwischen Grevenbroich und Neuss kam es gestern Mittag zu erheblichen Beeinträchtigungen. Mehrere Züge auf der Strecke fielen aus oder hatten erhebliche Verspätung. Ursache für die Störung war ein Notfalleinsatz kurz nach 12 Uhr rund 300 Meter nördlich des Bahnübergangs in Noithausen.

Nach Auskunft der Bundespolizei hatte eine 51 Jahre alte Frau die Bahngleise betreten, als sich ein Zug mit Fahrtrichtung Neuss näherte. Der Lokführer konnte den aus zwei Triebwagen bestehenden Zug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Die Frau wurde vom Zug erfasst und starb am Unfallort. Der Lokführer stand nach Auskunft der Bundespolizei nach dem Zusammenstoß unter Schock, er wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut. Ein anderer Triebwagenführer wurde angefordert, der den Zug und die Fahrgäste schließlich weiterfuhr. Die Feuerwehr war mit elf Einsatzkräften vor Ort.

Eine Folge des Einsatzes: Die Strecke zwischen Grevenbroich und Neuss-Holzheim wurde in beiden Richtungen gesperrt. Züge aus Richtung Köln endeten im Bahnhof Grevenbroich, auch in Gegenrichtung fuhren die Züge nicht durch. Die Deutsche Bahn bemühte sich um einen Schienenersatzverkehr. Dann aber konnte die Bahn-Presse-Stelle nach knapp anderthalb Stunden melden: "Die Strecke ist wieder frei."

Etliche Fahrgäste mussten in den Bahnhöfen warten oder sich nach anderen Fahrtmöglichkeiten umsehen. Laut der Bundespolizei fielen sechs Züge aus, zudem habe es Teil-Ausfälle und Verspätungen gegeben.

(cso-)
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