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Grevenbroich
Bands spielen für neuen "Working Space"

Grevenbroich. Initiative "Recht auf Spiel" muss ihre Räume verlassen. Ein neuer Standort muss finanziert werden.

Die Initiative "Recht auf Spiel" eröffnete im Mai neue Lern- und Bibliotheksräume für Flüchtlinge im Bernardushaus am Markt. In dem sogenannten "Working Space" wird in ruhiger Atmosphäre gelesen, Deutsch gelernt und an Computern gearbeitet.

"Dieser Raum ist für uns alle - sowohl Geflüchtete als auch Ehrenamtler - zu einem wichtigen Treffpunkt geworden", sagt Niklas Thönneßen von "Recht auf Spiel": "Er ist insbesondere für Neuankömmlinge eine zentrale Anlaufstelle, um Tipps zu bekommen und sich in Grevenbroich zurecht zu finden." Aufgrund von Brandschutzrichtlinien und anstehenden Umbauarbeiten muss das aktuell kostenlos zur Verfügung gestellte Domizil über dem Café Kultus aber bald geräumt werden. Es muss ein anderer Standort gefunden und finanziert werden.

Um das Geld für einen neuen "Working Space" zusammen zu bekommen, organisiert die Initiative nun gemeinsam mit Café-Chef Stefan Wehlings ein Benefiz-Konzert für die Flüchtlingshilfe. Am Samstag, 26. November, 18 Uhr, laden sie zum "Mahrajan-Festival" mit vielen Bands ins Kultus.

Den Anfang machen die jungen Grevenbroicher Gruppen "Kick the Bucket" und "Selina E. Band". Darüber hinaus sind "Datenschmutz" und das Kölner Indie-Punk-Trio "Deine Eltern" mit von der Partie. Akustik-Pop-Rock aus Grevenbroich präsentiert "Renegade Bunch" - und auch arabische Musik und Songs vom Balkan dürfen an diesem Abend nicht fehlen. Mit dabei ist die Band "Elele" aus Neuss, die in diesem Jahr mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet wurde und aus 14 internationalen Musikern besteht. Zum Ausklang des Abends wird es eine After-Show-Party geben.

Parallel zum Programm auf der Bühne wird es die Möglichkeit geben, sich von einem syrischen Künstler porträtieren zu lassen oder sich den "Working Space" anzuschauen und sich über das Angebot zu informieren. Karten gibt es für fünf Euro an der Abendkasse. Der Erlös kommt der Initiative zu Gute.

Quelle: NGZ
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