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Grevenbroich
Bank rüstet ihre Filialen gegen Spreng-Attacken

Grevenbroich. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 60 Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen gesprengt. Und auch 2016 reißt die Serie nicht ab. Die Sparda-Bank West reagiert darauf und investiert nun in den Schutz ihrer Selbstbedienungs-Bereiche.

Um die Sicherheit in den Filialen wie die an der Breite Straße zu gewährleisten, werden Sicherheitsmaßnahmen der Genossenschaftsbank verstärkt. Alle Foyers und Selbstbedienungs-Center werden von einem Security-Unternehmen videoüberwacht und rund um die Uhr beobachtet, auch ohne konkreten Anlass, wie die Bank mitteilt. Zudem sind alle SB-Center aktuell zwischen Mitternacht und 5 Uhr geschlossen. Hier plant die Bank, diese Zeiten noch auszuweiten.

Zusätzlich tauscht sie schrittweise ihre 150 Geldautomaten mit sogenannten Gas-Ex-Tresoren und Farbvorbereitung aus. "Die Sicherheit steht für uns an erster Stelle, daher werden alle möglichen Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich geprüft und angepasst", sagt Vorstand Michael Dröge. Es gelte nicht nur die Kunden zu schützen, denn auch Anwohner würden durch die Sprengungen gefährdet. "Die ersten Geräte wurden bereits ausgetauscht oder umgerüstet", sagt Dröge.

Auch im Grevenbroicher Stadtgebiet wurde schon ein Bankautomat gesprengt. Im März 2012 hatte es die Sparkassen-Filiale am Kirchplatz in Hemmerden getroffen. Durch die Wucht der Explosion wurde die gesamte Fensterfront der Geschäftsstelle herausgerissen, Metallteile flogen bis zu 25 Meter weit und beschädigten mehrere Autos. Das Haus wurde schwer beschädigt. Die Täter entkamen nach Angaben der Polizei mit einer Beute von mehreren zehntausend Euro.

Quelle: NGZ
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