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Grevenbroich
Barrensteiner Schützen feiern König Jochen Weibeler

Grevenbroich. Mit dem Königsabend endeten vier Schützenfesttage.

Obwohl sich Stunden zuvor wie zuletzt 2012 niemand der rund 140 aktiven Schützen bereit erklärt hatte, den Königsvogel abzuschießen, war die Stimmung am Abend in der gut besuchten Schützenhalle gut. Beim Königsabend stand natürlich Reiner Weibeler, der amtierende Regent, im Mittelpunkt. Für ihn und seine Königin und Ehefrau Mareike gab es lang anhaltenden Applaus. Zu den ersten Gratulanten gehörten die acht- bis zehnjährigen Mitglieder des Marinezuges "Mann über Bord" in ihren blau-weißen Anzügen.

Geschäftsführer Ralf Schillings bezeichnete den Königsabend als "Höhepunkt des Schützenfestes". Neben dem "großen" König begrüßte er Jungschützenkönig Dominik Kölsch, den Jungschützenkronprinzen Johannes Huth und das Klompenkönigspaar Jochen und Nicole Weibeler. Den Satz "Ich begrüße das Kronprinzenpaar des Bürgerschützenvereins Barrenstein", hatte er streichen müssen, weil es ein solches ja diesmal nicht gibt.

Matthias Huth freute sich über ein "fröhliches und strahlendes Königspaar", mit dem es das Wetter nicht immer gut gemeint habe. Der 35 Jahre alte König, der vor zehn Jahren Jungschützenkönig in Barrenstein war, stamme aus einer alten Schützenfamilie. Königin Mareike (34) war bereits drei Mal Hofdame, ihre Eltern waren vor zehn Jahren das Schützenkönigspaar in Noithausen.

Bürgermeister Klaus Krützen betonte, dass der Bürgerschützenverein mit dazu beitrage, "dass das gesellschaftliche Leben funktioniert". Er sprach von einer "großen, integrativen Kraft". Für Reiner Weibeler hatte er den Stadtkönigsorden mitgebracht, für Ralf Schillings für "unermüdliches Engagement als Geschäftsführer" den Stadtschützenorden. Anita Staniek sprach für den Pfarrgemeinderat: "Stellen Sie sich vor, es ist Schützenfest, und keiner geht hin", sagte sie - ein Schreckensszenario, das in Barrenstein nicht in Sicht ist. Matthias Huth hatte von der tollen Residenz an der Wevelinghovener Straße geschwärmt. Nach Mitternacht zog es noch viele Gäste dort hin. Die Barrensteiner schienen die Zeit mit einem Schützenkönig bis auf die letzte Minute auskosten zu wollen.

(barni)
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