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Grevenbroich
Bauhof zieht im November um

Grevenbroich: Bauhof zieht im November um
WGV-Geschäftsführer Rainer Baumgardt freut sich auf den Umzug in den neuen Bauhof in Noithausen. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Der neue Baubetriebshof der Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich (WGV) in Noithausen ist fast fertig, in der zweiten November-Hälfte wollen die WGV von ihrem alten Bauhof am Flutgraben umziehen. Am neuen Standort konnte bereits - rechtzeitig zum Start der Winterdienst-Saison - das Salzlager in Betrieb genommen werden. Von Carsten Sommerfeld

Die aus Holz errichtete Halle "bietet Platz für 1000 Tonnen Streugut, 430 Tonnen Salz sind eingelagert", erklärt WGV-Geschäftsführer Rainer Baumgardt. Nun müsse noch ein Förderband installiert werden, "dann sind wir für die Winterdienst-Einsätze bereit", so Baumgardt.

Für 6,9 Millionen Euro errichtet die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) in Noithausen den neuen Baubetriebshof. Am Flutgraben wiesen die Gebäude erhebliche Mängel auf, war zudem zu wenig Platz. Auf rund 1,34 Hektar Fläche wurden nun an der Ecke der Dr.-Paul-Edelmann-Allee und Kreisstraße 10 unter anderem ein Büro- und Sozialgebäude, eine Fahrzeughalle, Werkstätten - und das neue Salzlager errichtet. Auf dem Areal Am Flutgraben fehlte ein solches Depot. Die WGV-Streufahrzeuge holten bislang ihre Ladung bei Straßen NRW in Wevelinghoven ab, doch zum Frühjahr dieses Jahres ist der Vertrag ausgelaufen, eine neue Lösung musste her.

Insgesamt ziehen 80 WGV-Beschäftigte mit rund 50 Fahrzeugen in den neuen Gebäudekomplex. Zurzeit laufen noch Arbeiten an den Außenanlagen, auch Möbel müssen noch geliefert werden. "Ich denke, dass wir Ende November im neuen Baubetriebshof sind", so Baumgardt.

Der Zeitplan und auch der Kostenplan wurde laut SEG-Prokurist Wilfried Wissdorf eingehalten. Noch nicht klar ist, was konkret mit dem alten Grundstück am Flutgraben geschehen soll. "Die Stadt favorisiert dort Wohnbebauung", so Wissdorf. Zurzeit wird bei der SEG geprüft, wo und welche Altlasten auf dem Areal vorhanden sind und ob sie beseitigt werden müssen.

Quelle: NGZ
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