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Grevenbroich
Bauverein Grevenbroich plant mehr als 60 neue Wohnungen

Grevenbroich: Bauverein Grevenbroich plant mehr als 60 neue Wohnungen
An der Zumbuschstraße will der Bauverein noch in diesem Jahr einen dreigeschossigen Komplex mit 15 Wohnungen errichten. FOTO: A. Tinter
Grevenbroich. Mehrere Neubauprojekte plant der Bauverein Grevenbroich in den nächsten Jahren - im Flutgrabenviertel, in Elsen und in der Südstadt. Ende des Jahres soll der Startschuss für den Bau eines dreietagigen Gebäudekomplexes an der Zumbuschstraße fallen - 15 Wohnungen mit einer Größe zwischen 45 und 105 Quadratmetern sind geplant, vier alte Häuser wurden bereits abgerissen. Insgesamt investiert der Bauverein dort 3,1 Millionen Euro.

Dabei wird es aber nicht bleiben, auch beim Bauverein ist die steigende Nachfrage nach Wohnraum spürbar. "Wir werden weiterhin neue Wohnungen schaffen", erklärt Bauvereinsvorstand Hubert Zimmermann. "Wir benötigen barrierefreien Wohnraum sowohl für Mieter mit Wohnberechtigungsschein als für Bewohner ohne diesen Schein." Mit rund 30 Prozent liege der Anteil der sozial geförderten Wohnungen beim Bauverein hoch. Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Kummer betont, dass der Bauverein keine städtische Gesellschaft sei, "sondern eine Genossenschaft. Unser Ziel ist es, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen und die Kapitalanlagen unserer 2000 Mitglieder zu erhalten." Einige Jahre lang hatte sich die Genossenschaft auf die Sanierung ihres Bestandes von 1600 Wohnungen konzentriert, doch es gibt wieder Pläne für Neues - etwa an der Richard-Wagner-Straße in Elsen. "Nach Zukäufen von Grundstücken steht uns dort ein Areal von rund 3000 Quadratmetern zur Verfügung. Wir planen auf drei Etagen 34 Wohnungen, ein Drittel davon sozial gefördert", erläutert Vorstand Michael Nowack. Ein altes Bauvereinshaus wird dafür abgerissen. Die Genossenschaft hat eine Bauvoranfrage bei der Stadt gestellt, der Baubeginn ist für 2017 vorgesehen. Auch in der Südstadt möchte die Genossenschaft bauen. Im Bereich der Kolpingstraße wird auf einem freien, 1000 Quadratmeter großen Grundstück der Bau von zehn bis 14 öffentlich geförderten Wohnungen geprüft. Doch der Bauverein will auch weiter sanieren, 2016 sind 820.000 Euro für Teil- oder Vollsanierungen und 960.000 für Instandsetzungen eingeplant. In einigen Wochen soll die energetische Sanierung von 26 Wohnungen am Herkenbuscher Weg abgeschlossen werden. "Das Ergebnis werden die Mieter positiv bei den Nebenkosten bemerken", versichert Kummer.

(cso-)
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