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Grevenbroich
Beim Tanz die große Liebe gefunden

Grevenbroich. Josefine und Heinz Büttgenbach feiern heute das Fest der Diamanthochzeit.

Auf sechs Jahrzehnte und eine erfülltes Eheleben blicken Finchen und Heinz Büttgenbach am Tag ihrer Diamanthochzeit zurück, die sie mit einer heiligen Messe und im Kreis der großen Familie feiern möchten. In der Südstadt haben die beiden die meiste Zeit ihrer Ehe verbracht.

Heinz Büttgenbach wuchs in Elsen auf. Im Alter von 20 Jahren - damals arbeitete er im Erftwerk - ging er im Frühjahr zum Tanz nach Gustorf. "Dort spielte im Saal einer Gaststätte die Kapelle Maludi", erinnert sich der heute 80-Jährige. Nachdem er die 17 Jahre alte Josefine zum Tanzen aufgefordert hatte, waren sich beide schnell sympathisch. "Und am nächsten Tag hat es gefunkt", erzählt der Jubilar.

Schon wenige Monate später, am 3. August, traten die beiden vor den Standesbeamten. "Und den Samstag darauf haben wir in der alten Baracken-Kirche von St. Joseph geheiratet", berichtet die Südstädterin.

Die ersten Jahre lebte das Paar auf der von-der-Porten-Straße, ehe 1965 das eigene Haus bezogen wurde, in dem drei Töchter und ein Sohn aufwuchsen. "Eine Tochter ist leider plötzlich verstorben", sagt Josefine Büttgenbach traurig. Sieben Enkel und ein Urenkel gehören heute zur Familie, die größtenteils in der Südstadt lebt.

Das Ehepaar Büttgenbach reist gerne. 57 Mal haben die beiden bereits ihren Urlaub in Berchtesgaden verbracht. Noch heute geht das rüstige Paar an jedem Morgen eine große Runde spazieren. Es geht von der Südstadt aus durch die Felder, an der Vollrather Höhe vorbei in Richtung Neuenhausen und zurück in die Südstadt. Beide wollen ihre Diamanthochzeit mit einem Gottesdienst begehen und im Kloster Langwaden feiern. Für ihren Jubeltag wünschen sie sich eines: "Es wäre schön, wenn die Handys unserer jungen Verwandtschaft einmal ausbleiben würden."

(worei)
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