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Grevenbroich
Bereit für die Städte-Partnerschaft

Grevenbroich: Bereit für die Städte-Partnerschaft
Joachim Schwedhelm vom Partnerschaftsverein und Bürgermeister Klaus Krützen mit der Fahne von Peel en Maas. FOTO: L. BERns
Grevenbroich. Grevenbroich und Kessel an der Maas verbindet eine gemeinsame Geschichte. Von Wiljo Piel

Die Fahne der Gemeinde Peel en Maas haben sie gestern schon einmal vor dem Alten Rathaus gehisst. Damit wollen Bürgermeister Klaus Krützen und Joachim Schwedhelm vom Partnerschaftsverein deutlich machen: Grevenbroich ist bereit für die niederländisch-deutsche Städtepartnerschaft. Das letzte Wort wird am Donnerstag der Rat haben.

Schon seit vielen Jahren gibt es freundschaftliche Beziehungen zwischen der Stadt Grevenbroich und dem niederländischen Ort Kessel, der zu der 2010 gegründeten Gemeinde Peel en Maas gehört. Bürgermeister Krützen möchte diese Freundschaft zu einer "offiziellen" Städtepartnerschaft ausbauen.

Verbindendes Element ist die gemeinsame Geschichte. Denn die Siedlung "bruke" - das spätere Grevenbroich - gehörte im 13. Jahrhundert zum Besitz der maasländischen Grafen von Kessel. "Der Ausbau des Schlosses und die Gründung des Wilhelmitenklosters sowie die Frage der Stadterhebung sind untrennbar mit der Dynastie der Grafen von Kessel verbunden", sagt Krützen: "Peel en Maas und Grevenbroich - hier knüpft sich ein historisches europäisches Band in der Region."

Joachim Schwedhelm hat bereits viele Kontakte in Kessel gesammelt. Und er hat schon gemeinsame Projekte im Blick. Zum Beispiel ein Geschichtsbuch, in dem zweisprachig die gemeinsame Historie der beiden Kommunen geschildert werden soll. Auch Schülerpraktika über die Ländergrenzen hinweg sollen künftig ermöglicht werden.

Vorausgesetzt, der Rat stimmt zu, sollen die Partnerschaftsurkunden noch in diesem Jahr auf der neugestalteten Burg "De Keverberg" in Kessel unterzeichnet werden.

Quelle: NGZ
 
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