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Grevenbroich
Beschwerden über Papiermüllabfuhr

Grevenbroich. Bürgermeister Klaus Krützen will mit Entsorgungsunternehmen sprechen.

Die Stadt hat jetzt auf Beschwerden aus der Bevölkerung in Bezug auf die Papiermüllabfuhr reagiert. "Das Problem ist uns seit drei bis vier Wochen bekannt und betrifft konkret die Stadtteile Neukirchen, Kapellen und Gustorf", sagt Stadtsprecherin Ines Hammelstein. Anscheinend reichen dort die blauen Tonnen nicht aus, um den gesamten Papierabfall darin unterzubringen. "Viele Bürger, insbesondere auch Handel und Gewerbe, stellten daher zum Beispiel große Papierkartons neben die blauen Tonnen - weil sie davon ausgehen, dass der Entsorger diesen Papiermüll ebenfalls mitnimmt, sagt Ines Hammelstein. "Das ist jedoch nicht überall der Fall und hat bei vielen Bürgern zu Unverständnis geführt."

Bürgermeister Krützen hat das zum Anlass genommen und mit dem Entsorgungsunternehmen einen Gesprächstermin vereinbart. Die grauen, blauen, gelben und braunen Mülltonnen werden in Grevenbroich seit 2013 von Schönmackers geleert. Das Kempener Unternehmen hat die Firma Alba-West erworben, die bis dato für die Entsorgung im Stadtgebiet zuständig war. "Der Bürgermeister ist zuversichtlich, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen", sagt Indes Hammelstein. Grundsätzlich gehöre in die blaue Papiertonne nur sauberes und fettfreies Papier, etwa Zeitungen, Schreibpapier, Schulhefte, Bücher, Briefumschläge, Verpackungen aus Papier und Pappe, Versandkartons, Waschmittelkartons, Brötchentüten oder Zigarettenschachteln.

(juha)
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