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Grevenbroich
Black Remains beim Finale in Neuss

Grevenbroich. Die Band setzte sich in Grevenbroich beim Wettbewerb "Sing City" durch. Von Ursula Wolf-Reisdorf

Ein Event für junge Rockbands lockte Fans in die Alte Feuerwache. Für den kreisweiten Wettbewerb "Sing City" konnten sich dort sehr unterschiedlich, aber überzeugend drei Grevenbroicher Nachwuchbands präsentieren. Sieger wurde "Black Remains", die beim Finale im Herbst in Neuss die Schlossstadt vertreten werden.

Jeder Besucher, es waren etwa 100, die in die Alte Feuerwache gekommen waren, erhielt einen Stimmzettel. Seinen ersten Auftritt hatte das Duo "2morrow" mit Anika Habermann (Gesang) und Jillian Kuhn (Gitarre und Gesang). Die beiden gestanden ihre Nervosität, überzeugten aber mit ihrem einfühlsamen Gesang und gelungenen Vortrag. "Für den ersten Auftritt war das klasse. Alle Achtung", lobte Zuhörer Volker Schikora die Youngsters, die mit 16 und 20 Jahren zwar unerfahren waren, aber viele Fans nach Grevenbroich gelockt hatten. Ann Levering aus Dormagen stand mit ihren Freundinnen aus Neuss, Kapellen und Kleinenbroich unter den Besuchern, sie lobte die "tolle Location". Ursula Sauer aus Grevenbroich begleitete eine Bekannte und war vom Auftritt der Mädels beeindruckt.

Souverän und cool war der Auftritt von "Black Remains" mit Christian Weniger, Janek Scott Beierle und Lars Lohmann, die "eine fulminante Rock-Show boten", wie Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack sagte. Er gehörte mit Selina Erdmann und Lukas Netzer (Vorjahressieger-Band) und dem Eventorganisator Erik Krüger zur Jury. Die dritte Band, die am Vorentscheid teilnahm, war "A.R.M." mit Niklas Brose, Erik Sterken, Simon Brings und Marvin Strathmann. Sie spielten geradlinigen ironischen Punk und konnten mit der neuen Grevenbroich-Hymne "Grevenbroich wir lieben dich" beim Publikum punkten. Erstplatzierte wurden jedoch "Black Remains", die Bandmitglieder freuten sich über den Gewinn: sieben Tage Tonstudio, ein Foto-shooting, ein Musikvideo und die Teilnahme am Finale am 21. Oktober im Greyhound in Neuss. "Der Vorentscheid in den einzelnen Städten ist eine coole Sache", erklärte Christian Weniger, und Drummer Lars Lohmann sagte: "So kommen viele Interpreten aus allen Städten im Kreis in Neuss zusammen."

Quelle: NGZ
 
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