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Kunst zum Wohlfühlen
Blumen-Bilder für Krankenhaus-Patienten

Kunst zum Wohlfühlen: Blumen-Bilder für Krankenhaus-Patienten
Christina Radtke-Schramm lässt Blumen sprechen. FOTO: D. Ilgner
Grevenbroich. "Kunst ist ein wichtiger Bestandteil eines Heilungsprozesses", sagt Malerin Christina Radtke-Schramm.

Im Brotberuf ist Christine Radtke-Schramm, die Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung und Bankbetriebslehre studiert hat, nüchtern und analytisch tätig. In ihrer Freizeit musiziert und vor allem malt die Meerbuscherin gerne. Ihr Arbeitsmotto bei den künstlerischen Prozessen lautet so: "So lange wir das Leben haben, sollen wir es mit den uns eigenen Farben der Liebe und Hoffnung malen." Das hat sie von Marc Chagall übernommen, ihrem großen Vorbild.

"Farbenfroher Blumenzauber" ist ihre aktuelle Ausstellung betitelt, und was sich dahinter verbirgt, erleben Interessierte am Dienstag, 10. April, denn dann wird um 16.30 Uhr ihre Schau im St.-Elisabeth-Krankenhaus eröffnet. "Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass Kunst das Wohlbefinden eines Jeden fördert und somit auch wichtiger Bestandteil eines Heilungsprozesses sein kann", sagt die gebürtige Rheinland-Pfälzerin, die seit den 80er Jahren in Nordrhein-Westfalen lebt.

Hier entdeckte sie ihre Liebe zur Kunst, nach anfänglichen autodidaktischen Erfahrungen nimmt sie seit 2012 regelmäßig Malunterricht. Was Radtke-Schramm ausschließlich mit dem Material Acryl auf die Leinwand bringt, sind florale Motive - und ausdrücklich keine naturalistischen Abbildungen. "Mit meiner Art Blumen zu malen, möchte ich die Pracht und Strahlkraft ihrer Farben betonen, kurzum: Ich möchte Lebensfreude malen", beschreibt sie Ziel und Zweck ihrer Arbeit mit Pinsel und Palette.

Die Schönheit von Blumen und ihr Farbenrausch berühren offensichtlich so sehr, dass die Hobby-Malerin bis Mitte 2021 mit Ausstellungen ausgebucht ist - übrigens oft in Krankenhäusern und Praxen. So wie jetzt im Krankenhaus St. Elisabeth, in dem jährlich bis zu vier Ausstellungen gezeigt werden. Die Fäden bei der Organisation laufen bei Wiebke Heit zusammen, der Chefsekretärin der Geschäftsführung.

Mit einigen Beispielarbeiten bewerben sich ausstellungswillige Künstler bei ihr. So wie Christina Radtke-Schramm, deren Bilder bis zum 30. Mai zu sehen sein werden. "Ich freue mich, dass meinen farbenfrohen Bildern Raum gegeben wird, damit sie gesehen werden, um ihre wohltuende Wirkung auf ihre Betrachter entfalten zu können."

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