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Grevenbroich
Bürger erfüllen Fest-Wünsche von Kindern

Grevenbroich. Die Existenzhilfe stellt zwei Weihnachts-Wunschbäume auf. Bürgerstiftung verzichtet auf die Aktion.

Die Grevenbroicher können bald wieder mehrere hundert Kinderwünsche zu Weihnachten erfüllen. Die Existenzhilfe, die die Grevenbroicher Tafel betreibt, stellt am Mittwoch, 25. November, zwei Wunschbäume auf - um 11 Uhr in der Coens-Galerie, um 11.45 Uhr in der Filiale der Raiffeisenbank an der Rheydter Straße. "In vielen bedürftigen Familien fehlt das Geld für Weihnachtsgeschenke. Mit der Aktion möchten wir erreichen, dass möglichst jedes Kind zum Fest etwas Schönes erhält", erläutert Existenzhilfe-Geschäftsführer Wolfgang Norf. Die Tafel versorgt rund 2000 Kunden mit preiswerten Lebensmitteln, zu den Familien gehören laut Norf rund 1000 Kinder.

Im vergangenen Jahr konnten insgesamt rund 450 Wünsche von Kindern in Grevenbroich und Jüchen erfüllt werden. "In diesem Jahr liegen uns bereits mehr als 200 Wünsche vor. Sie reichen von Kleidung über Lego und Playmobil bis zu einer Puppe oder einem Fernlenkauto", berichtet Norf. Auch Gutscheine für einen Kino-Besuch gehören zu den Wünschen. Die Grevenbroicher haben drei Wochen Zeit, die Karten an den Bäumen abzunehmen, das Gewünschte zu besorgen und als Geschenk zu verpacken. Bis Mittwoch, 16. Dezember, sollen die Päckchen in der Raiffeisenbank, bei MediMax in der Coens-Galerie oder bei der Existenzhilfe an der Merkatorstraße abgegeben werden. Am 23. Dezember, dem Tag vor Heiligabend, ist dort Bescherung.

Die Bürgerstiftung verzichtet in diesem Jahr auf diese Aktion, 2014 hatte sie drei Bäume aufgestellt. "Die Idee für die Weihnachts-baum-Aktion ist so gut angekommen, dass es im Stadtgebiet mittlerweile viele dieser Bäume gibt", erklärt Stephen Haines von der Stiftung. "Wir wollen uns für nächstes Jahr eine andere Möglichkeit überlegen, wie wir bedürftige Familien mit Kindern unterstützen können." 2014 waren erstmals an Bäumen der Stiftung Karten hängengeblieben. Die Bürgerstiftung hatte die offenen Wünsche daraufhin aus eigenen Mitteln erfüllt, schließlich sollte kein Kind leer ausgehen.

(cso-)
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