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Großes Fest
Bürgermeister bedankt sich bei Grevenbroicher Ehrenamtlern

Großes Fest: Bürgermeister bedankt sich bei Grevenbroicher Ehrenamtlern
Auf der Wiese hinter dem Museum mit feierten beim Ehrenamtlertag Peter Kirn, Willi Sommer, Mohamed Ibrahim und Renate Schneider-Kirn (v.l.). FOTO: l. berns
Grevenbroich. Ohne sie geht es nicht: Rund 250 Ehrenamtler hatten sich auf der Wiese der Villa Erckens eingefunden, um sich zur Musik von "Fun Connection" und bei kühlen Getränken auszutauschen. Von Ursula Wolf-Reisdorf

Ihnen - den vielen Freiwilligen in Grevenbroich - wollten Bürgermeister Klaus Krützen, sein Büro und der Fachbereich Kultur am Sonntagnachmittag einfach mal "Danke" sagen. "Wir haben rund 300 Leute eingeladen. Darunter Flüchtlingsbetreuer, die Existenzhilfe und die Fördervereine des Museums und der Bücherei", sagte Andreas Sterken und stellte die Personen vor, denen das Dankeschön vonseiten der Stadt galt.

An einer Bierzeltgarnitur saß das "Patenteam Wevelinghoven". "Wir kümmern uns um Flüchtlinge, die in der Turnhalle in Wevelinghoven untergebracht waren und die jetzt in Grevenbroich verstreut leben", erzählte Renate Schneider-Kirn (67). Bei der Essensausgabe in der Alten Feuerwache hatte sie andere Helfer kennengelernt. "Von 28, die sich im Patenteam engagieren, sind 20 am Ball geblieben", sagte Willi Sommer (73).

Ihm zur Seite saß Mohammed Ibrahim (26), der dem Team mit seinen Sprachkenntnissen half. Ein- bis zweimal pro Woche werden noch immer Familien in ihren Wohnungen besucht. "Wir haben Ärzte, Makler und Hebammen in unseren Reihen", erzählte Sommer weiter. Zum Beispiel den Internisten Assad Yavari und seine Frau Monika, die - wie viele Flüchtlinge aus Afghanistan - Farsi spricht. "Diese Menschen hätten sonst keine Möglichkeit zu kommunizieren", sagte Yavari, der das Engagement seiner Frau und ihrer Gruppe lobte. "Die Ämter können die Aufgaben ohne Ehrenamtler gar nicht erfüllen, darum ,Hut ab' vor den Helfern."

Dem schloss sich Bürgermeister Klaus Krützen ohne wenn und aber an. "Bei meiner Amtseinführung stand Grevenbroich, wie viele andere Städte auch, vor riesigen Problemen, die ohne Sie nicht zu lösen gewesen wären", sagte Krützen. Angesprochen fühlten sich auch die Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes, die an der Zedernstraße einen Kleiderladen betreiben. "Aus dem Erlös der Spenden unterstützen wir Bedürftige und soziale Einrichtungen wie die GOT", erzählte Sibylle Kallweit, die mit Angelika Pannes und Marlene Mückenbein den Abend genoss.

Quelle: NGZ
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