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Grevenbroich
CDU fordert einen Leistungs-Bericht vom City-Management

Grevenbroich. Die CDU fordert einen Zwischenstands-Bericht zur Arbeit des Innenstadtmanagements. "Zurzeit kommt es so rüber, als ob sich die Cima lediglich mit dem Kaschieren von Leerständen beschäftigen würde", sagt Fraktionschef Wolfgang Kaiser. Er will nun wissen, was das von der Stadt bezahlte Management tatsächlich unternimmt, um Nachmieter für leer stehende Geschäfte in der Fußgängerzone zu finden.

"Schon vor Monaten wurde uns von Vertretern der Cima berichtet, dass die Leerstände nicht von heute auf morgen zu füllen seien", sagt Kaiser: "Das ist nachzuvollziehen." Allerdings sei seither einige Zeit vergangen, so dass allmählich ein vorläufiges Ergebnis der Arbeit vorgestellt werden könnte.

"Der Informationsfluss zwischen Cima und Politik ist mehr als dürftig. Wir wollen endlich hören, was aktiv getan wird, um die Fußgängerzone wieder nach vorne zu bringen", betont der Fraktionsvorsitzende. Das Bekleben von Schaufenstern mit Vereinspräsentationen sei laut CDU eine Maßnahme, die vorübergehend akzeptiert werden könne - doch: "Das Problem ist damit allein nicht in den Griff zu bekommen", sagt Wolfgang Kaiser. Die Mitteilung der Cima, dass es immer noch acht Leerstände in der City gebe, habe ihn erstaunt.

Die UWG und "Mein Grevenbroich" hatten in der vergangenen Woche die geplante Leerstandsdekoration unter dem Slogan "Wir für Grevenbroich" scharf kritisiert. Verständnis für das City-Management signalisiert hingegen Daniel Rinkert, Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Die Leerstände entlang der Kölner Straße liegen seiner Meinung nach nicht primär am Innenstadtmanagement: "Ohne die Immobilieneigentümer läuft gar nichts." Statt Kritik zu üben, sollten alle gemeinsam an der Leerstandsproblematik arbeiten, meint er.

(wilp)
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