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Grevenbroich
CDU: Straßenlaternen in Parks sollen weiter leuchten

Grevenbroich: CDU: Straßenlaternen in Parks sollen weiter leuchten
FOTO: Berns, Lothar (lber)
Grevenbroich. Die Straßenlaternen in der Stadt sorgen weiter für Diskussion. "Wir sind klar dagegen, Leuchten an Stichwegen oder in städtischen Parks auszuschalten", erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Kaiser. Die Abschaltung hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt.

Die Stadtverwaltung empfahl in ihrer Vorlage für den Bauausschuss am Mittwoch ein solches Vorgehen nicht, Grünen-Ratsherr Dieter Dorok nannte daraufhin die Vorlage "als klassisches Beispiel dafür, wie ein Thema abgewimmelt werden soll". Die Grünen wollen an wenig genutzten Wegen Energieverbrauch und Lichtemission verringern.

Die Union lässt die Grünen-Kritik nicht gelten. "Da wird nichts ,abgewimmelt', die Verwaltung hat eine umfassende Vorlage als Entscheidungsgrundlage erstellt", kontert Fraktionschef Wolfgang Kaiser. "Vorrang muss das Sicherheitsbedürfnis der Bürger haben. Sie sollen sicher sein, dass sie auch auf weniger frequentierten Nebenstraßen und in Parks abends und nachts sehen und gesehen werden können", betont Kaiser. "Der Ansatz, Energie zu sparen, ist richtig, aber der von den Grünen vorgeschlagene Weg geht in die falsche Richtung", so der CDU-Politiker. "Stattdessen sollte überlegt werden, ob die Leuchtstärke der Lampen verringert und auf diese Weise der Stromverbrauch reduziert werden kann", schlägt Kaiser vor.

Auch die Stadtverwaltung hatte den Sicherheitsaspekt, etwa an unübersichtlichen Stellen im Stadtpark, betont. Zudem könnten durch das Abschalten zwar Energie-Kosten, nicht aber die Leuchtstellen-Pauschale für den Versorger GWG gespart werden. Dafür müssten nämlich erst die Masten abgebaut werden. Doroks Kommentar dazu: "Statt zu sagen, was nicht geht, sollte die Verwaltung Wege aufzeigen, wie es funktionieren kann."

(cso-)
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