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Grevenbroich
CDU: Sturmschäden endlich beseitigen

Unwetter Ela sorgt für Schäden in NRW
Unwetter Ela sorgt für Schäden in NRW FOTO: Hammer, Linda
Grevenbroich. Die Union fordert die Verwaltung auf, die restlichen Schäden nach Orkan "Ela", der Pfingstmontag 2014 wütete, zu beheben. Sogar Gefahrstellen gebe es noch im Stadtgebiet, etwa an der Oststraße. Von Carsten Sommerfeld

Vor 18 Monaten fegte Sturm "Ela" über das Stadtgebiet hinweg, hinterließ eine Spur der Verwüstung. Auf 1,5 Millionen Euro schätzte die Stadt die Schäden allein im Forstbereich. Die Beseitigung der Folgen geht der CDU-Fraktion zu langsam voran, sie fordert in einem Antrag die Verwaltung auf, "die restlichen Sturmschäden von Ela im gesamten Stadtgebiet zu beseitigen". Immer noch gebe es etwa Stolperstellen an Straßen.

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Uwe Holl, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Wevelinghoven, ist verärgert. "Ich habe kein Verständnis mehr. Im hinteren Bereich des Stadtparks in Wevelinghoven liegen umgestürzte oder gefällte Bäume, dort sieht es aus wie Kraut und Rüben. In anderthalb Jahren hat die Stadt es nicht geschafft, die Stämme abzufahren, der Bereich verwildert", kritisiert Holl.

Was ihn noch mehr aufregt: An der Oststraße gebe es immer noch Gefahrstellen: "Dort wurden zahlreiche Bäume umgerissen und abgeknickt." Das dabei angehobene Wurzelwerk habe "erhebliche Schäden auf den Gehwegen hinterlassen". Durch hochstehende Platten und Steine sind, so die CDU, Stolperfallen entstanden. "Die Straße benutzen Schüler, aber auch alte Menschen mit Rollatoren, die zum Marktplatz wollen. Da muss etwas geschehen", fordert Holl.

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Laut CDU-Fraktion ist das kein Einzelfall: In "vielen Ortsteilen" gebe es derartige Gefahrenquellen, heißt es im Antrag. Ein anderer Kritikpunkt: "An der Hülchrather Straße in Neukirchen stehen nach wie vor Stümpfe von abgeknickten Bäumen - kein schöner Anblick. Neue Bäume sind nicht gepflanzt worden", so Fraktionschef Wolfgang Kaiser. "Ich kann verstehen, dass die Behebung der Sturmschäden dauert, aber nach 18 Monaten dürfte das doch zumindest an den Straßen möglich sein."

Nach Auskunft aus dem Rathaus ist die Stadt für die Hülchrather Straße nicht zuständig, es handele sich um eine Kreisstraße. Und die CDU-Kritik lässt die Stadt so nicht gelten. "Die meisten bei Ela entstandenen Schäden sind behoben, Gefahrstellen sind beseitigt. Die Neupflanzungen werden uns aber noch einige Jahre beschäftigen", erklärt Stadtsprecherin Ines Hammelstein. Zurzeit würden 10.000 Bäume etwa am Türling und im Wald an der K 10 gepflanzt. Zudem seien mit einer Spezialmaschine mehr als die Hälfte der Waldwege erneuert worden.

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Für die im Stadtpark Wevelinghoven liegenden Stämme gibt es laut Hammelstein einen besonderen Grund: "Sie liegen auf einer Insel", die Brücke könne nicht von schweren Lkw befahren werden. "Die Beseitigung der Bäume würde einen großen Aufwand bedeuten." Zudem würden auch anderenorts Stämme als Teil des Ökosystems liegengelassen und langsam verrotten.

Auch zur Oststraße gibt es im Rathaus eine andere Meinung. "Unsere Kontrolleure haben sich die Straße angesehen. Danach gibt es dort keine gefährlichen Stellen, zudem sind die Schäden nicht auf den Sturm ,Ela' zurückzuführen", so die Rathaussprecherin. "Wir werden den Bereich nach dem CDU-Antrag aber noch einmal überprüfen."

Quelle: NGZ
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