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Grevenbroich
CDU und FDP werben für GmbH der Kreis-Kliniken

Grevenbroich. Nach Ansicht von CDU und FDP kann heute im Krankenhaus-Ausschuss ein Strich unter die monatelange Debatte über die Zukunft der Kreiskrankenhäuser gezogen werden. "Wir sind entscheidungsreif", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Welsink, der den weiteren Aufschub einer Entscheidung ablehnt. Schon im Sinne der 1700 Mitarbeiter sei es Zeit, mit einer Grundsatzentscheidung die Weichen für eine Herauslösung der Kreiskrankenhäuser aus der "unbeweglichen Rechtsform des Eigenbetriebes" zu stellen.

Welsink und sein FDP-Kollege Rolf Kluthausen plädieren für eine Überführung der beiden Häuser in eine privatrechtliche Gesellschaftsform - und meinen eine GmbH, die zu 100 Prozent im Besitz des Rhein-Kreises bleibt. Eine solche GmbH brächte die Kreiskrankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, sagen sie. Auf Bedenken gegen eine solche Lösung reagiert Kluthausen mit dem Verweis auf die Kreiswerke Grevenbroich. Auch dort werde in einer privaten Rechtsform hohe Qualität geboten.

"Unternehmerisches Denken in einer privaten Rechtsform bietet zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen für unsere beiden Krankenhäuser", ergänzt Kluthausen. Die weitere Ausgestaltung des Unternehmens Kreiskrankenhäuser, wozu Satzung oder auch Aufsichtsgremien gehören, soll ein fünf- bis siebenköpfiges Expertengremium begleiten. Dessen Gründung wie auch die Benennung eines Interims-Geschäftsführers stehen heute mit auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr.

(-nau)
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