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Grevenbroich
Detlef Wittig ist jetzt neuer Chef der Barrensteiner Bürgerschützen

Grevenbroich: Detlef Wittig ist jetzt neuer Chef der Barrensteiner Bürgerschützen
Der ehemalige Präsident Mathias Huth (Mitte) mit seinem Nachfolger Detlef Wittig (vorne) und dessen Stellvertreter Friedhelm Schillings. FOTO: Lothar Berns
Grevenbroich. Der Bürgerschützenverein Barrenstein steht unter neuer Leitung. Detlef Wittig (65) ist jetzt Chef der 152 Mitglieder starken Gemeinschaft. Er hat das Amt von Mathias Huth (59) übernommen, der nach 29-jähriger Vorstandsarbeit sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellte. Insgesamt elf Jahre lang hatte er den Posten des Präsidenten inne.

Wittig ist kein Unerfahrener. Der Ruheständler gehört dem Bürgerschützenverein bereits seit 1994 an, seit 15 Jahren ist er im Vorstand tätig, zuletzt war er Vize-Präsident. Der neue Chef sieht "seinen" Verein gut aufgestellt. "Wir haben 135 aktive Schützen im Regiment, das ist extram gut für einen relativ kleinen Ort wie Barrenstein", meint er zufrieden. Nichtsdestotrotz hat sich Detlef Wittig mit seinem Vorstands-Team die Mitgliederwerbung auf die Fahnen geschrieben. Vor allem Jugendliche und Neubürger sollen für den Verein begeistert werden.

Der neue Präsident kann auf eine bewährte Führungsriege zurückgreifen. Neuer Vize an seiner Seite ist Friedhelm Schillings (52) vom Jägerzug "Enzian", der seit zwölf Jahren dem Vorstand angehört und zuletzt als stellvertretender Kassierer agierte. Geschäftsführer bleibt Ralf Schillings, dessen "Vize" ist nach wie vor Stefan Müller. Und Thomas Müller hingegen übernimmt weiterhin die Aufgaben des Kassierers.

Eine wichtige Aufgabe, die sich der Vorstand unter der Leitung von Detlef Wittig vorgenommen hat: Er will die Rahmenbedingungen für das Königsamt günstiger gestalten. In diesem Jahr mussten die Schützen ohne einen Regenten feiern, auch für das kommende Jahr fand sich niemand, der das höchste Repräsentantenamt des Bürgerschützenvereins übernehmen wollte. Woran das liegen könnte: "Wir haben immer mehr Mitglieder, die nicht mehr in Barrenstein wohnen - da ist die Residenzfrage natürlich das größte Problem", sagt der Präsident. Der Vorstand will sich nun darum kümmern, dass "auswärtigen" Aspiranten ein adäquates "Königshaus" angeboten werden kann. "Daran arbeiten wir schon", sagt Wittig, der allerdings noch keine Örtlichkeit nennen möchte.

Einen Lichtblick gibt es aber in Sachen Königsspiel: Für das Jahr 2019 soll ein Schütze bereits seine Zusage gegeben haben.

(wilp)
 
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