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Grevenbroich
Deutsche Glasfaser will Allrath weiter anschließen

Grevenbroich. Allrather und Barrensteiner können noch Hoffnungen haben, dass sie Anschluss ans Netz der Deutschen Glasfaser für schnelles Internet erhalten.

Zwar war bislang in beiden Orten die Grenze von 40 Prozent der Haushalte, die sich für einen Anschluss bereiterklären müssen, nicht erreicht worden - lediglich 30 Prozent hatten Verträge unterzeichnet. Doch die in den beiden Dörfern noch fehlenden Verträge könnten auch künftig noch abgeschlossen werden, so lange die Bauarbeiten für die Deutsche Glasfaser in der Stadt laufen - das erklärte Bürgermeister Klaus Krützen beim Stadtteilgespräch für Allrath, Barrenstein und das Industriegebiet Grevenbroich-Ost.

Laut der Deutschen Glasfaser würden in Allrath noch 46 Verträge sowie in Barrenstein noch 26 fehlen. "Wir haben in Neukirchen die Erfahrung gemacht, dass bei vielen die Bereitschaft größer ist, wenn Bekannte aus dem Dorf bei ihnen anklopfen", erklärte der Verwaltungschef, der in Neukirchen wohnt. Laut der Firmen-Arbeitsgemeinschaft, die in Grevenbroich Leitungen für Deutsche Glasfaser verlegt, sollen die Bauarbeiten im September abgeschlossen werden.

Auch Unternehmen im Industriegebiet Ost sollen Anschluss ans Deutsche Glasfaser-Netz erhalten können. Die Verwaltung informierte bei der Versammlung in der Barrensteiner Schützenhalle, dass die "Nachfragebündelung ab sofort startet", eine Auftaktveranstaltung fürs Industriegebiet sei in Kürze vorgesehen.

Für Geschäftskunden werde es spezielle Angebote geben. Firmen, die sich für den Anschluss interessieren, können sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt melden. "Es ist wichtig, dass wir in Grevenbroich den Anschluss nicht verpassen", betonte Klaus Krützen beim Stadtteilgespräch.

(cso-)
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