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Sanierung der Autobahn
Die A540-Baustelle in Grevenbroich bleibt noch das gesamte Jahr

Grevenbroich. Autofahrer müssen das gesamte Jahr 2018 mit Baustellen auf der A540 rechnen. Seit Herbst vergangenen Jahres saniert der Landesbetrieb Straßen NRW für insgesamt rund elf Millionen Euro die vor 42 Jahren eröffnete Autobahn. "Wir wollen mit der grundhaften Erneuerung bis Ende 2018 oder Anfang kommenden Jahres fertig sein", kündigt Norbert Cleve, Sprecher bei Straßen.NRW in Krefeld, an.

Insgesamt acht Bauabschnitte stehen für die "Runderneuerung" der Autobahn an. Die alte Fahrbahn ist in die Jahre gekommen, weist Risse und Löcher auf. Zurzeit wird in Fahrtrichtung Jüchen auf dem Abschnitt vom Autobahnanfang am Kreisverkehr an der B 59 bis zwischen den Anschlussstellen Frimmersdorf und Gustorf gearbeitet. Dem Verkehr steht zurzeit in jede Richtung lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung, die Anschlussstelle Richtung Jüchen ist gesperrt. Laut Straßen.NRW soll dieses Teilstück im Februar - etwas später als ursprünglich geplant - fertig sein.

Da ein angrenzender, kurzer Abschnitt bereits früher saniert wurde, geht es anschließend ebenfalls in Fahrtrichtung Jüchen auf dem Abschnitt von der Anschlussstelle Gustorf bis zum Ausbauende der Autobahn an der Abfahrt zur A 46 weiter. Der Verkehr kann dann, wie Landesbetriebssprecher Norbert Cleve erläutert, in einer so genannten 2:1-Führung mit zwei Spuren in einer und einer Spur in der anderen Richtung rollen. Die Aus- und Auffahrt bei Gustorf in Richtung Jüchen werde für die Bauarbeiten gesperrt, die Umleitung erfolge über Nachbaranschlussstellen.

Etwa drei Monate später wechseln die Baumaschinen auf die andere Fahrbahnseite der Autobahn A 540, werden die Fahrspuren in Richtung B 59 beziehungsweise Köln saniert. Drei größere Bauetappen sind dort vorgesehen. Als letztes stehen die Abschnitte zwischen den Anschlussstellen Gustorf und Frimmersdorf sowie ab Herbst 2018 vom Ausbauende Jüchen bis Gustorf an.

Bei der Erneuerung wird der gesamte Straßenaufbau bis in 60 Zentimeter Tiefe neu hergestellt. Darüber hinaus werden sieben Brücken saniert. Auch neue Mittelleitplanken werden montiert.

Übrigens ist die A 540 nicht durchgehend gleich alt: In den 90er Jahren war ein Teilstück zwischen Jüchen und Gustorf für den Tagebau abgerissen und dann wieder neu gebaut worden - ein Vorbild für die nun bald fertige Autobahn 44n zwischen Holz und Jackerath.

(cso-)
 
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