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Grevenbroich
Drei NRW-Minister wollen bei Strukturwandel helfen

Grevenbroich. Drei NRW-Minister werden am 2. Mai nach Grevenbroich kommen, um dort über die Unterstützung des Landes bei der Bewältigung des Strukturwandels zu informieren. Das kündigte jetzt der Landtagsabgeordnete Rainer Thiel (SPD) an.

Nach der im März getroffenen Kabinetts-Entscheidung zu den Regionalen 2022 und 2025 steht fest, dass die Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) mit Düren, Euskirchen, Heinsberg, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Erft-Kreis nicht zu den Regionen gehören wird, die mit millionenschweren Fördergeldern des Landes unterstützt werden.

"Die Landesregierung hat nach der Entscheidung aber zugesagt, dass sie nach Möglichkeiten suchen wird, die Konzepte für einen Strukturwandel zu unterstützen", sagt Rainer Thiel. Wie das Land helfen will, die Region rechtzeitig auf die Zeit nach der Braunkohle vorzubereiten, soll Anfang Mai in Grevenbroich erörtert werden.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek haben sich zum Gespräch mit handelnden Vertretern aus der Region angesagt. Unter anderem werden auch die Akteure des sogenannten "Rheinischen Sixpacks" zu den Gesprächspartnern zählen - also die Mitglieder des Planungsverbundes, zu dem sich die Kommunen Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Jüchen, Rommerskirchen und Grevenbroich zusammengeschlossen haben. "Ich freue mich, dass meine Initiative gefruchtet hat", sagt Thiel. Von dem Treffen mit den hochrangigen Vertretern des Landes verspreche er sich konkrete Aussagen zur Förderung der unterschiedlichen, von der IRR vorgestellten Strukturwandel-Projekte. Speziell für Grevenbroich hofft er auch darauf, dass das Land die Landesentwicklungsplan-Fläche für Großvorhaben am Kraftwerk Neurath unterstützen wird.

(wilp)
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