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Grevenbroich
EGN berät bei Fragen zur Sperrmüll-Abfuhr

Grevenbroich. In die Diskussion um die Sperrmüll-Abfuhr schaltet sich jetzt die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) ein. Mehrere Grevenbroicher hatten berichtet, dass ihr Müll nicht mitgenommen worden sei. So seien Holzregale liegengeblieben mit dem Hinweis von EGN-Mitarbeitern, dass es sich um Bauholz handele. In einem Fall räumte der Entsorger einen Fehler ein. EGN-Sprecherin Kristiane Helmhold kündigte jetzt eine Verbesserung an: "Wir wollen die Sperrmüllhinweise bei der Online-Anmeldung noch genauer ausformulieren."

Die Beschwerden von Grevenbroichern in den vergangenen Tagen machen laut EGN deutlich, dass bei Bürgern Unklarheit darüber bestehe, "welche Abfälle zum Sperrmüll gehören", erklärt Helmhold. "Es gibt eine genaue Festlegung, die in der Abfallsatzung der Stadt definiert ist." Sperrgut umfasse grundsätzlich "sperrige Abfälle, die wegen ihrer Größe oder des Gewichtes nicht in den Restabfallbehälter - die graue Tonne - eingefüllt werden könnten. "Es gibt jedoch Abfälle, die von der Sperrmüllabfuhr ausgeschlossen sind", sagt Helmhold. Nicht zum Sperrgut gehörten etwa Bau- und Renovierungsabfälle - Fenster, Türen, Zäune, Bauholz -, Bodenbeläge aus Holz und PVC sowie Laminat. Aber auch WC-Schüsseln, Waschbecken, Badewannen, Glasscheiben und Spiegel, Kartonagen, Säcke, Gartenhäuser oder Heizungen, Öfen und Tanks seien ausgeschlossen. Dasselbe gelte für Tüten oder Kartons mit Hausmüll. Informationen dazu gibt es laut EGN im Internet: "Eine Liste der nicht zugelassenen Abfälle ist auf der Homepage der Stadt in der Abfallsatzung zu finden" (Paragraf 16). Die Seite ist unter www.grevenbroich.de zu finden.

Infos zum Sperrmüll gibt es aber auch bei der EGN: Sollten Bürger unsicher sein, ob der Abfall zum Sperrgut gehört, würden EGN-Mitarbeiter am Bürgertelefon unter der Rufnummer 02133 65971 weiterhelfen, sagt Helmhold. Mit der Beratung könnten Missverständnisse im Vorfeld vermieden werden.

Quelle: NGZ
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