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Grevenbroich
Ein Richtkranz für den neuen Bauhof

Grevenbroich: Ein Richtkranz für den neuen Bauhof
Richtfest am neuen Bauhof (v.l.): Polier Norbert Mroz, Monika Stirken-Hohmann von der Stadtentwicklungsgesellschaft, Bürgermeisterin Ursula Kwasny, stellvertretender Landrat Ulrich Klose und Prokurist Wilfried Wißdorf. FOTO: berns
Grevenbroich. Vor Jahresende sollen die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe in den neuen Bauhof ziehen. Gestern wurde Richtfest gefeiert. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Mit dem Neubau will die Stadt wachsenden Anforderungen gerecht werden. Von Christian Kandzorra

Fast genau acht Monate nach dem ersten Spatenstich machen die Bauarbeiten am künftigen Standort des Baubetriebshofes in Noithausen große Fortschritte. Der Rohbau steht, die Fenster sind drin - und die ersten Klinkersteine wurden gesetzt. Und es regnet nicht mehr rein. Die Fertigstellung des Dachs und der Fortschritt an dem 6,9 Millionen Euro teuren Bauprojekt feierten Bauherren, Bauunternehmer, Architekten, Vertreter aus Politik und andere Beteiligte gestern bei einem kleinen Richtfest. Alle sind sich einig: Die Chancen stehen gut, dass die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich (WGV) noch vor Jahresende dort einziehen können.

Darauf stießen Baustellen-Polier Norbert Mroz und Prokurist Wilfried Wißdorf von der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) gestern erst einmal mit Schnaps an. Und das gleich dreimal. "Prost!" hieß es für die SEG als Bauherrin und die anderen Möglich-Macher, für die Planer - und schließlich auch für die vielen Arbeiter auf der Baustelle.

Wie es sich für ein ordentliches Richtfest gehört wurde natürlich auch ein großer, glockenartiger Kranz aus Tannengrün mit einem Kran in die Höhe gezogen, der jetzt den Bereich über dem Flachdach des Baubetriebshofes ziert.

Weil sich die Stadt in der Haushaltssicherung befindet, musste Landrat Hans-Jürgen Petrauschke im August 2013 sein "Okay" für den Neubau geben. "Dafür danken wir ihm", betonte Bürgermeisterin Ursula Kwasny beim Richtfest.

Sie sprach von einem zukunftsfähigen Bau für die nächsten 50 Jahre, der dringend notwendig geworden sei. Denn: "Auch die Bürger sind recht anspruchsvoll geworden - und nur mit dem Neubau kann der Baubetriebshof seine Aufgaben auch in Zukunft schnell und effizient erledigen", sagte Kwasny. Der bisherige WGV-Betriebshof am Flutgraben sei "ein Kind seiner Zeit" und werde den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.

"Als er gebaut wurde, war Grevenbroich gerade einmal 31 Quadratkilometer groß und zählte rund 30 000 Einwohner. Seit der Kommunalen Neugliederung 1975 sind es etwa 102 Quadratkilometer und inzwischen rund 65 000 Einwohner", erzählte die Bürgermeisterin. Gerade den Mitarbeitern der WGV soll am neuen Standort an der Dr.-Paul-Edelmann-Straße 2 ein deutlich komfortablerer Aufenthalt geboten werden.

Gut gelaunt und froh, dass die Arbeiten große Fortschritte machen, zeigte sich gestern auch WGV-Geschäftsführer Rainer Baumgardt: "Wir freuen uns auf den Einzug. Und natürlich darüber, dass die Bauarbeiten gut im Zeitplan liegen." Komplikationen hat es laut Projektleiter Georg Mandrysch von der Baufirma "Derichs und Konertz" nicht gegeben, alles sei sehr reibungslos verlaufen.

Das dürfte auch den Architekten Heinz Berger und den Bauingenieur Wilhelm Hensen gefreut haben, die sich ebenfalls vor Ort einen Eindruck verschafften. Sie hatten die Gebäude mit einer Fläche von insgesamt knapp 3700 Quadratmeter vorher geplant. Den größten Platz nimmt mit 1100 Quadratmeter das neue Büro- und Sozialgebäude ein.

Quelle: NGZ
 
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