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Grevenbroich
Erft-Brücke zum Schloss soll wieder geöffnet werden

Grevenbroich. Der Protestvon Bewohnern des Flutgrabenviertels hat offensichtlich Erfolg: Die Stadt und der Schlossbad-Bauherr GWG Kommunal planen, die Fußgängerbrücke über die Erft am Parkplatz an der Karl-Oberbach-Straße wieder für Fußgänger zu öffnen.

"Nach Rücksprache mit Bürgermeister Klaus Krützen ist geplant, einen Verbindungsweg vom Schlossplatz zur Karl-Oberbach-Straße zu schaffen", erklärte ein Unternehmssprecher gestern. Der genaue Verlauf der Verbindung steht aber noch nicht fest. Wiederholt hatten Grevenbroicher die Öffnung der Fußgängerbrücke gefordert, der zum Baustellenbereich gehörende Weg entlang des Hauses Hartmann war im Zuge des Abrisses und Neubaus des Bades gesperrt worden.

Passanten zur Innenstadt müssen seitdem auf der Schlossstraße durch den Torbogen gehen. Dieser auch von Autos genutzte Weg ist angesichts des Kopfsteinpflasters etwa für Rollator-Nutzer beschwerlich - und er stellt Richtung Coens-Galerie und Sparkasse einen Umweg dar. Zwar wird am Bad derzeit nicht gebaut - seit Monaten haben dort die Archäologen das Sagen -, dennoch hatte die Stadtverwaltung im Herbst eine Öffnung der Brücke und des Wegstücks von Haus Hartmann zur Erft auch während der Baupause abgelehnt. Die Stadt könne die Kosten für die Wiederherstellung des Weges nicht tragen.

Nun soll eine andere Lösung her. Geprüft wird eine Verbindung, die unter anderem durch den Park am Standesamt führt. Einige Zeit müssen sich die Fußgänger aber gedulden. "Sollte sich das Vorhaben als durchführbar erweisen, ist die Fertigstellung des provisorischen Weges bis spätestens Mai/Juni vorgesehen", erklärte GWG Kommunal.

(cso-)
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