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Grevenbroich
Erster Abend-Flohmarkt an der Erft

Grevenbroich: Erster Abend-Flohmarkt an der Erft
Der "Flowmarkt" soll auch Second-Hand-Kleidung bieten. FOTO: ATI
Grevenbroich. Zum Stadtfest City-Herbst plant der Werbering einen trendigen Trödelverkauf auf der Karl-Oberbach-Straße - mit DJ-Musik und vielen bunten Lichtern.

Der nächste City-Herbst wird mit einer Premiere aufwarten. Der Werbering veranstaltet seinen ersten Abend-Flohmarkt. Entlang der Karl-Oberbach-Straße werden gebrauchte Klamotten, Antiquitäten sowie Dachboden- und Garagen-Schätze angeboten. Einen Namen für die Aktion gibt es auch schon: "Flowmarkt - Die Schatzinsel an der Erft".

Das Stadtfest wird am Wochenende des 1. und 2. Oktober gefeiert. Während die Karl-Oberbach-Straße in der Vergangenheit an den Sonntagen für Präsentationen heimischer Vereine genutzt wurde, hatte sie samstags keine Bedeutung. Das soll sich nun ändern. "Wir haben uns überlegt, eine trendige Mischung aus Flohmarkt und Musik dort anzubieten", sagt Festorganisator Thomas Wiedenhöfer. Er orientiert sich dabei an Nachtflohmärkten, wie sie in Düsseldorf oder Köln angeboten werden.

Die Idee: Ein DJ sorgt für eine musikalische Kulisse, während private und gewerbliche Händler ihre Waren an Ständen feilbieten. In erster Linie denkt Wiedenhöfer dabei an Second-Hand-Kleidung, wie sie gerne von jüngeren Leuten gekauft wird. Auch Händlern aus der Innenstadt soll bei dieser Gelegenheit die Möglichkeit geboten werden, ihre Ware aus vergangenen Saisons preisgünstig anzubieten.

"Selbstverständlich können auch andere Dinge angeboten werden - etwa Fahrräder, Möbel, Spielsachen. Nur Neuware und Ramschartikel sind nicht zugelassen", betont Thomas Wiedenhöfer. Auch optisch soll der erste "Flowmarkt" etwas hergeben: Entlang der Erft werden Bäume, die Brücke und das Kanzlerdenkmal effektvoll illuminiert.

Der City-Herbst fällt in diesem Jahr wieder mit der Klompenkirmes in Elsen-Fürth zusammen. Ursprünglich hatte der Werbering den Brauchtumsfreunden zugesichert, auf Veranstaltungen zu verzichten, wenn sie samstags ihre Großfackeln durch den Ort ziehen. Nachdem es bereits kritische Stimmen zum "Flowmarkt" gab, habe sich der Werbering mit dem Vorstand der Kirmesgesellschaft in Verbindung gesetzt, sagt Wiedenhöfer: "Die Sache wurde geklärt, es gibt jetzt keine Verstimmung mehr."

Die Einzelhändler hätten zugesichert, während des Stadtfestes für die Kirmes zu werben. "Fackelzug und ,Flowmarkt' lassen sich doch wunderbar kombinieren", sagt Wiedenhöfer: "Das ist ein Angebot für Leute, die ein interessantes Wochenende erleben möchten."

(wilp)
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