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Grevenbroich
Ex-Bürgermeister Theo Hoer wird heute 75 Jahre alt

Grevenbroich. Theo Hoer wird heute viele Hände zu schütteln haben. Denn die Schar der Gratulanten, die dem ehemaligen Bürgermeister zum 75. Geburtstag gratulieren werden, dürfte lang sein. Politische Weggefährten werden ebenso dazu gehören wie die Vertreter vieler örtlicher Vereine, mit denen er sich seit vielen Jahrzehnten verbunden fühlt.

Theo Hoer wurde in Düsseldorf-Flingern geboren. 1968 zog er nach Wevelinghoven und arbeitetete zunächst als Lehrer, bevor er 1983 seinen Posten als Rektor der Hauptschule Orken antrat. Seit 1975 ist er Mitglied im CDU-Ortsvorstand Wevelinghoven-Langwaden und engagiert sich mit Herzblut für seine Heimat. Hoer war Ratsmitglied, neun Jahre Beigeordneter für Schule, Sport und Kultur und wurde 1999 zum Bürgermeister gewählt - er durchbrach die bis dahin 20-jährige Regierungszeit der SPD in Grevenbroich. In seine fünfjährige Amtszeit als Verwaltungschef fiel unter anderem die Entwicklung des Neubaugebietes in Kapellen.

Viele Jahre lang war Theo Hoer auch für das Brauchtum in seinem Heimatort aktiv. Alleine ein viertel Jahrhundert lang hatte er den Posten des Vizepräsidenten im Bürgerschützenverein inne. Parallel dazu war er Zugführer seines Schützenzuges und - von 1970 bis 1991 - auch Geschäftsführer des Wevelinghovener Scheibenschützenkorps. 2007 legte er seine Ämter nieder - und wurde von den Gartenstadt-Schützen einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Den Text des Heimatliedes ("Wo an der Erft die stolzen Mühlen steh'n. . ."), das alljährlich beim Schützenfest gesungen wird, hat er selbst verfasst.

Auch heute noch verfolgt Theo Hoer das politische Geschehen in seiner Heimatstadt mit großer Aufmerksamkeit. Im CDU-Ortsverband ist er ein gern gesehener, oftmals auch kritischer Gast, auf dessen Anregungen nach wie vor gehört wird.

Engagiert ist der ehemalige Bürgermeister nach wie vor als Vorsitzender des Vereins "Historisches Wevelinghoven", der sich mit der Geschichte der Gartenstadt befasst. Hoer führt regelmäßig interessierte Bürger an historische Stätten, die mit ihrem Heimatort in Verbindung stehen. Und Hoer gehört zu denen, die sich vor gut zehn Jahren erstmals für den Erhalt des alten Pastorats stark machten, das zurzeit aufwendig restauriert wird.

(wilp)
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