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Grevenbroich
Experten auf Bomben-Suche am Hydro-Werk

Grevenbroich. Auf Bomben-Suche in Grevenbroich war jetzt der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf. Nach Auskunft der Behörde war ein Feld im Industriegebiet Ost wegen des geplanten Baus eines Regenrückhaltebeckens auf Kampfmittel überprüft worden.

Das Erftwerk, das im Jahr 1917 seinen Betrieb aufgenommen hatte, sowie die benachbarte Erftwerkssiedlung waren im Zweiten Weltkrieg in den Jahren ab 1942 wiederholt Ziel von Luftangriffen der Alliierten. Zum Schutz des kriegswichtigen Werkes war übrigens etwa 3,5 Kilometer nordwestlich der Anlagen eine Scheinfabrik unter anderem mit Holzkisten errichtet worden, um die Bomberbesatzungen irrezuführen.

Nicht zum ersten Mal war der Kampfmittelräumdienst in der Nähe des Aluminium-Standorts aktiv. Erst im Oktober vergangenen Jahres waren im Industriegebiet Ost auf einem Acker hinter dem Hydro-Werk gleich drei Bomben entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft worden. Die Zünder waren nach 70 Jahren noch intakt. Für die Zeit der Entschärfung war ein Teil der Werkfläche des benachbarten Hydro-Werkes evakuiert worden. Diesmal brauchten die Experten des Kampfmittelräumdienstes allerdings keine Bomben zu entschärfen. "Es wurde nichts gefunden", hieß es gestern bei der Bezirksregierung in Düsseldorf.

(cso-)
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