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Grevenbroich
Experten tauschen sich über Krebs-Therapien aus

Grevenbroich. Neue Behandlungsformen unterschiedlicher Krebserkrankungen standen im Mittelpunkt des zweiten Onkologie-Symposiums, zu dem das Darmkrebszentrum am Kreiskrankenhaus St. Elisabeth in die Zehntscheune eingeladen hat. Professor Dr. Frank Grünhage, Chefarzt für Gastroenterologie und Onkologie, begrüßte etwa 50 Allgemein- und Fachmediziner, niedergelassene und Krankenhausärzte aus der Region, die nach Elsen gekommen waren, um die Fachvorträge lokaler und externer Referenten zu hören und sich im Anschluss auszutauschen.

Eine recht junge Behandlungsmethode bei Krebstumoren stellte Dr. Daniel Christoph, Kliniken Essen-Mitte, vor: die Immuncheckpoint-Blockade. Die Therapie setzt beim Immunsystem an, das im Kampf des Organismus gegen die Krebszellen unterstützt wird, und ist für den Patienten sehr viel schonender als etwa die Chemotherapie, da sie deutlich weniger Nebenwirkungen hat. "Die Immuncheckpoint-Blockade wird bereits in den Rhein-Kreis Neuss Kliniken an den Standorten Grevenbroich und Dormagen angewendet", berichtete Grünhage.

Ein Schwerpunkt wird im zertifizierten Darmkrebszentrum am Kreiskrankenhaus natürlich auf Tumorerkrankungen des Darms gelegt. So informierte Dr. Karla Schmitt, Oberärztin der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie, über neue Entwicklungen beim sogenannten kolorektalen Karzinom.

Über die individualisierte Therapie bei Brustkrebs, der bereits Metastasen gebildet hat, referierte Dr. Faten Dahdouh, Leitende Oberärztin des Brustzentrums am Kreiskrankenhaus Grevenbroich. Die aktuellen Möglichkeiten der Strahlentherapie schließlich standen im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Usha Kiran Kretschmar, Oberärztin am Universitätsklinikum Düsseldorf.

Quelle: NGZ
 
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