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Grevenbroich
FDP: Ideen für neue Städtepartnerschaft entwickeln

Grevenbroich. Die Stadtverwaltung soll sich am NRW-Projekt "Europa bei uns zu Hause" beteiligen - und 5000 Euro kassieren.

Der Rat wird sich heute mit der Frage beschäftigen, ob Grevenbroich eine Städtepartnerschaft mit der niederländischen Gemeinde Peel en Maas eingehen soll. Angesichts der angespannten Haushaltslage empfiehlt die FDP-Fraktion, sich um Fördermittel zu bemühen.

Neben St. Chamond (Frankreich), Ceje (Slowenien) und Auerbach (Vogtland) will der Partnerschaftsverein nun eine vierte Städtefreundschaft offiziell besiegeln - mit der Gemeinde Peel en Maas und insbesondere dem dazu gehörenden Ort Kessel. Das bedeutet auch einen finanziellen Kraftakt für die Ehrenamtler um Lothar Zimmermann, deren Aktivitäten von der Stadt jährlich mit 4500 Euro unterstützt werden. Vor dem Hintergrund des knappen Zuschusses hat FDP- Fraktionschef Markus Schumacher die Verwaltung aufgefordert, sich zeitnah mit dem Vereinsvorstand in Verbindung zu setzen.

Gemeinsam sollen Vorhaben entwickelt werden, die sich für eine finanzielle Förderung im Rahmen des NRW-Projektes "Europa bei uns zu Hause" eignen. "Es können 5000 Euro abgerufen werden. Dies gilt explizit auch für Städtepartnerschaften die sich noch im Aufbau befinden", sagt Schumacher.

Der Vorsitzende sieht darin auch eine Chance für Grevenbroich, um die neue Partnerschaft mit einem geeigneten Projekt in die Wege zu leiten. "Ein guter Start kann ausschlaggebend sein für die Intensität der weiteren Beziehung der beiden Städte", betont Markus Schumacher. Er erwartet von der Stadtverwaltung, dass sie den Partnerschaftsverein bei einer Bewerbung an dem NRW-Projekt unterstützt.

Im Rahmen von "Europa bei uns zu Hause" werden ausschließlich Ideen gefördert, die Modellcharakter haben und eine breite Öffentlichkeit erreichen. Bewerben können sich alle Kommunen und Partnerschaftsvereine in NRW.

(wilp)
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