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Grevenbroich
FDP kritisiert Ausgaben der Stadt für Gutachten

Grevenbroich. Die FDP fordert von der Stadtverwaltung umfangreiche Angaben zu den in diesem Jahr in Auftrag gegebenen externen Gutachten. Insbesondere mit Blick auf die kommenden Haushaltsberatungen soll die Vergabe noch einmal in den Fokus gerückt werden. Von Andreas Buchbauer

FDP-Fraktionsvorsitzender Markus Schumacher greift daher einen Antrag auf, der am 27. November 2014 bereits im Haupt- und Finanzausschuss diskutiert und abgelehnt wurde. "Wir hatten seinerzeit im Rahmen der Haushaltsberatungen gefordert, dass Gutachten nur noch dann in Auftrag gegeben werden, wenn dazu eine gesetzliche Notwendigkeit besteht", erklärt Schumacher. "Wir halten es nach wie vor für richtig, die Anzahl der Gutachten auf das gesetzliche Minimum zu beschränken."

Aus diesem Grund möchten die Liberalen nun eine genaue Auflistung zu den in Auftrag gegeben Gutachten und den dafür anfallenden Kosten. Eine entsprechende Anfrage wurde im Rathaus eingebracht. Das Ziel: In diesem Jahr soll im Zuge der Haushaltsberatungen die Reißleine gezogen und erneut über die Gutachten-Vergabe gesprochen werden. "Wir vertrauen in unsere qualifizierte Fachverwaltung und sind überzeugt, dass eine Vielzahl der Gutachten entbehrlich sind", betont Schumacher. Durch den Verzicht und eigenständige Lösungen könne die Verwaltung viel Geld sparen - angesichts der klammen Stadtkasse unabdingbar.

Die Liberalen gehen davon aus, dass die Verwaltung die Auflistung der Gutachten und Kosten bis zur Haushaltseinbringung vorlegt. Sie erfolgt laut Stadtsprecher Andreas Sterken am 1. Oktober.

Quelle: NGZ
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