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Grevenbroich
Feuerwehr im Gieß-Einsatz am neuen Schützen-Turm

Grevenbroich. Trockene Beete wurden mit 3000 Litern bewässert.

Zum Grevenbroicher Schützenfest ab Samstag sollen sich natürlich auch der neue Schützenturm, ein Blickfang an der Karl-Oberbach-Straße, und sein Umfeld tip-top präsentieren. Also machte sich das Turm-Team der Schützen daran, zwischen den mehreren hundert Pflanzen Unkraut zu zupfen. Doch das allein reichte nicht. "Alles ist nach der Hitze der vergangenen Wochen staubtrocken", stellte Frank Krüppel, von Beruf Landschaftsgärtner, vom Turm-Team fest. Gräser, Eiben und Waldsteinia lechzten nach Wasser. Holger Holzgräber sorgte mit der Gießkanne für einiges frisches Nass, doch bald stellte er fest: "So geht das nicht." Daraufhin rief er Feuerwehrchef Udo Lennartz an und bat um "Amtshilfe". Das größte Tanklöschfahrzeug der Wehr hat immerhin 5000 Liter Wasser zum Löschen an Bord - in diesem Fall bewährte es sich als "Mega-Gießkanne". Zwei Feuerwehrleute rückten an, und nach einer Viertelstunde waren 3000 Liter Wasser auf die dürstende Vegetation verteilt. "Die Beete sind in ehrenamtlicher Arbeit angelegt worden. Es wäre zu schade, wenn die Pflanzen leiden. Wir haben gern geholfen", erklärt Lennartz. Die Feuerwehr war in früheren heißen Sommern bereits mehrere Male im Gieß-Einsatz, etwa um das Team um Stadtförster Frank Wadenpohl und sein Team bei der Bewässerung junger Bäume zu unterstützen.

Frank Krüppel und die anderen vom Turm-Team sind für die Unterstützung überaus dankbar. "Jetzt sieht alles gut aus", sagt Krüppel, der 50-Jährige war Adjutant des früheren Königs Victor Göbbels. Der hatte sich mit seinem Turm-Team und mit Unterstützung des neu gegründeten Fördervereins des Bürgerschützenvereins (BSV) für den Bau der Skulptur eingesetzt. Entworfen hatte die Skulptur Künstler Jörg Schröder.

(cso-)
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