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Grevenbroich
Feuerwehr löscht Mercedes an der "Todeskurve"

Grevenbroich: Feuerwehr löscht Mercedes an der "Todeskurve"
Im Vollbrand stand dieser Pkw, die Polizei vermutet einen technischen Defekt. FOTO: D. Staniek
Grevenbroich. Zu einem Pkw-Brand rückte die hauptamtliche Wache der Feuerwehr am frühen Mittwoch Morgen aus. Ein Grevenbroicher war auf der Düsseldorfer Straße mit einer Mercedes A-Klasse unterwegs, als sein Wagen kurz vor der so genannten "Todeskurve" in Brand geriet.

Der Fahrer konnte das Auto unverletzt verlassen, er alarmierte um 4.16 Uhr die Einsatzkräfte. "Als die Feuerwehr eintraf, stand der Wagen bereits in Vollbrand", berichtet Maximilian Chiandetti von der Freiwilligen Feuerwehr. "Im Inneren des Autos befanden sich viele Zeitungen, das hat die Brandlast erhöht."

Zwei Feuerwehrleute löschten unter Atemschutz die Flammen, sie hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Nicht nur das Auto, auch die Fahrbahn der Düsseldorfer Straße wurde wegen der entstandenen Hitze in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr beseitigte schließlich noch Kraftstoff, der aus dem Auto ausgelaufen war. Erst gegen 6 Uhr konnten die Einsatzkräfte mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug wieder in die Feuerwache an der Lilienthalstraße abrücken. Die Düsseldorfer Straße musste während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.

Bei der Brandursache ging die Polizei gestern von einem technischen Defekt am Fahrzeug aus. Neben dem Fahrzeugbrand beschäftigten die Feuerwehr vorgestern und gestern auch mehrere Ölspuren, die im Grevenbroicher Stadtgebiet beseitigt werden mussten.

(cso-)