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Grevenbroich
Feuerwehr löscht Metallspäne in Recycling-Firma

Grevenbroich. Rund 25 Einsatzkräfte rückten zur Otto-Hahn-Straße aus. Auch die Gladbacher Berufsfeuerwehr wurde alarmiert.

In einem Recycling-Betrieb im Industriegebiet Ost ist es gestern zu einem Feuer gekommen. In einer Halle des Unternehmens waren Metallspäne in Brand geraten. Die Feuerwehr hatte die Situation schnell im Griff.

Gegen 10.50 Uhr kam der Alarm. Feuerwehrchef Udo Lennartz ließ die hauptamtliche Wache sowie die Einheiten aus Wevelinghoven und Gustorf-Gindorf ausrücken. Rund 25 Einsatzkräfte machten sich auf den Weg zur Otto-Hahn-Straße. In einer Halle der Recyclingfirma waren Aluminium-, Stahl- und Gussspäne in Brand geraten. "Vermutlich hat sich das Material selbst entzündet", meinte Lennartz.

Da brennendes Metall nicht mit Wasser gelöscht werden darf - es könnte zu einer schlagartigen Durchzündung kommen -, alarmierten die Grevenbroicher ihre Kollegen der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, die sich mit einem Containerfahrzeug mit Sonderlöschmitteln (Metallbrandpulver) auf den Weg in die Schlossstadt machten. Zum Einsatz kamen sie jedoch nicht: Zwischenzeitlich hatten die Grevenbroicher Löschzüge das etwa fünf Kubikmeter umfassende brennende Material - mit einem Radlader aus der Halle auf das Betriebsgelände transportiert. "Es wurde mit Trockensand eingedämmt und konnte ausglimmen", erklärte Udo Lennartz.

Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehrmänner ihren Einsatz beenden.

(wilp)
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