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Grevenbroich
Folk-Veteranen spielen im Museum

Grevenbroich. Das Kulturamt bringt die Urgesteine des Folks in Grevenbroich zusammen. Mit dabei: Klaus der Geiger sowie Bands wie "Liederjan" und "Farfarello".

Besonders langgediente Musiker und Bands aus der Weltmusik-Szene präsentiert das Museum der niederrheinischen Seele im ersten Quartal des kommenden Jahres. Unter dem Motto "Folk-Veteranen" gastieren markante und über viele Jahrzehnte gereifte Künstlerpersönlichkeiten in der Grevenbroicher Stadtparkvilla, die sich als Spielort längst ein überregionales Renommee in der Musikszene erarbeitet hat.

Den Anfang machen "Farfarello" am 20. Januar: Mani Neumann (Geige und Blockflöte) und Ulli Brand sind die Gründungsmitglieder der Band, die seit 36 Jahren auf der Bühne steht und europaweit bekannt wurde. Seit 1982 hat "Farfarello" 18 Alben und vier DVDs veröffentlicht und 3500 Konzerte in der ganzen Welt gegeben.

Schon seit 40 Jahren sind "Liederjan" unterwegs: Die drei von der Spaßtankstelle - Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Philip Omlor - führen am 11. Februar durch ein Programm mit Folk, Chansons, Kabarett und Comedy. Ihr A-capella-Gesang lässt - wenn sie etwa ein Dutzend Volkslieder in einem Drei-Minuten-Stück verarbeiten - manchen 100-Mann-Chor vor Neid erblassen.

Am 18. Februar kommt Klaus der Geiger ins Museum, der als bekanntester Straßenmusiker Deutschlands gilt. Gemeinsam mit Marius Peters präsentiert er in dem Programm "Piaddolla" die revolutionäre argentinische Tangomusik Astor Piazzollas. Am 10. März spielt die Gruppe "An Erminig" in der Villa Erckens, die seit mehr als 40 Jahren ein Begriff in der Folk-Szene ist. Ihre fundierten Kenntnisse der bretonischen Musik erwarben die Musiker bei zahllosen Bretagne-Aufenthalten sowie durch den engen Kontakt zur bretonischen Musikszene.

Die Reihe wird am 24. März mit der französischen Band "Le Clou" beendet. Die Gruppe präsentiert einen druckvollen "US-Südstaaten-Rock 'n' Roll", ein Gebräu aus traditioneller Cajun-Musik, kreolischen Rhythmen und Blues - gewürzt mit einer Portion französischem Esprit.

Die Eintrittspreise für die Konzerte variieren zwischen zwölf und 20 Euro. Karten sind bereits jetzt an der Museumskasse, in der Stadtbücherei und bei "Schön und Gut" an der Bahnstraße erhältlich. Reservierungen per E-Mail an "kultur@grevenbroich.de".

Quelle: NGZ
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