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Grevenbroich
Gerüst drohte zu kippen: Sturmeinsatz in Kapellen

Grevenbroich. Im Januar brannte am selben Haus der Dachstuhl.

Zum zweiten Mal in fünf Wochen rückte die Feuerwehr Grevenbroich zu einem Haus an der Friedrichstraße in Kapellen aus. Anfang Januar hatte es in dem Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Dach war zunächst einsturzgefährdet. Das Haus wurde daraufhin mit einem Gerüst versehen. Daran hatte sich beim Sturm in der Nacht zu gestern in vier bis fünf Metern Höhe eine etwa zwei Meter lange Gerüststange gelöst, sie drohte abzustürzen. Zudem schlug eine zwölf Meter lange Zeltplane heftig im Wind. Wegen des Sturms konnte die gegen 22.50 Uhr alarmierte Feuerwehr Grevenbroich die Drehleiter nicht einsetzen. Über Leitern am Gerüst kletterten Feuerwehrleute nach oben und sicherten Stange und Plane. Bei dem Feuer im Januar waren insgesamt 70 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, es entstand hoher Sachschaden. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, unter anderem rückten damals zwei Drehleitern und ein Teleskopmast an.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern bei der Polizei noch an, die Ordnungshüter haben Sachverständige eingeschaltet. Wir ermitteln wegen fahrlässiger Brandstiftung", erklärt Polizeisprecherin Diane Drawe auf Anfrage unserer Zeitung. "Wir gehen davon aus, dass der Brand bei Dachdeckerarbeiten entstanden ist.

(cso-)
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